Rechtschreibreform und Öffentlichkeit

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GRIN Verlag, Aug 26, 2005 - Literary Criticism - 23 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: sehr gut (1,0), Universität Mannheim, Veranstaltung: Einführung in die deutsche Orthographie, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Rechtschreibreform hat bis zu ihrem offiziellen Inkrafttreten am 1.August 1998 eine 122jährige Geschichte hinter sich gebracht. Immer wieder hat es in diesem Zeitraum Vorschläge zur Reform der deutschen Orthographie gegeben. Aber immer wieder sind diese Vorschläge öffentlichen, politischen Diskussionen zum Opfer gefallen. Eine wichtige Rolle in diesem Prozess kommt der Presse zu, die nicht nur als Spiegel der öffentlichen Meinung gilt, sondern Reformgegnern und Reformbefürwortern ein Forum bietet. Mehr als einmal wird daraus ein Schlachtfeld, auf dem man die Rechtschreibreform niedermetzelt. Diese Arbeit soll nun die Reaktionen der Öffentlichkeit darstellen, von den ersten Reformversuchen des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis hin zu Gegenwart. Ähnlichkeiten und Parallelen sollen heraus gearbeitet und analysiert werden. Mit Hilfe dieser Analyse kann man die Gründe für die Reaktionen in der Presse finden und erklären. Es sollte allerdings nicht die Aufgabe dieser Arbeit sein, eine umfassende Darstellung der Geschichte der Rechtschreibreform oder eine linguistische Auseinandersetzung mit den Inhalten der einzelnen Vorschläge, zu liefern. Wie bereits erwähnt geht es um die Reaktionen der Öffentlichkeit. Es geht aber auch darum, die Reflektion der Sprache und der Rechtschreibung in der Öffentlichkeit zu dokumentieren. In einem Artikel der Zeitung DIE WELT heißt es dazu: “ Das Schlimmste der Rechtschreibreform, die heute vor fünf Jahren die Schulen und vor vier Jahren die Zeitungen erreichte, ist der Stil der Debatte um sie. Doch gleichzeitig ist diese Diskussion das Kostbarste, das diese Reform gebracht hat, denn sie hat die Rechtschreibung wieder zum Gegenstand persönlichen Nachdenkens gemacht.“ Da nun die Debatten und Diskussionen um die Rechtschreibreform und eben nicht die Inhalte derselben Gegenstand dieser Arbeit sind, ist diese Arbeit zumindest nach dem Regelwerk von 1998 verfasst. Möglicherweise trägt die praktische Anwendung der neuen Rechtschreibregeln zu einem besseren Verständnis für die Argumentation beider Seiten bei.
 

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Contents

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