Regionale Sprachenpolitik der 1980er und 1990er Jahre im Languedoc-Roussillon

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Romanistik - Franzosisch - Linguistik, Note: 1,0, Universitat Wien (Institut fur Romanistik), 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Languedoc- Roussillon liegt im Suden Frankreichs und zieht sich von der katalanisch- spanischen Grenze uber die Mittelmeerkuste bis zu den Cevennen. Politisch ist das Languedoc- Roussillon in funf Departements eingeteilt, dem katalanischen Departement Pyrenees Orientales mit der Hauptstadt Perpignan und den vier okzitanischen Departements Aude (Carcassonne), Gard (Nimes), Lozere (Mende) und Heraut (Montpellier). Montpellier ist gleichzeitig auch die Hauptstadt der Region. Die Region hat eine Flache von 27.376 km2 und 2.295.648 Einwohner (Volkszahlung 1999). Die Bevolkerungsdichte betragt damit 84 Einwohner/km2. Hauptort der Region ist Montepellier. Die heutigen Departements Aude, Gard, Herault und Lozere waren bis 1789 Teil der historischen Provinz Languedoc2, das heutige Departement Pyrenees Orientales bildete historischen Provinz Roussillon.3 Die gesetzlich wahrgenommenen Minderheitensprachen4 in der Region Languedoc- Roussillon sind das Okzitanische und das Katalanische5. Typologisch gehort das Okzitanische6 zusammen mit dem nahe verwandten Katalanischen in die Gruppe der romanischen Sprachen.7 Der Status und die politische Stellung des Katalanischen und Okzitanischen im Languedoc- Roussillon ist vergleichbar mit dem anderer Minderheitensprachen in Frankreich; seit verhaltnismassig wenigen Jahren stehen das Okzitanische, Katalanische und die anderen Minderheitensprachen Frankreichs vor einer neuen Situation: die brutale und offene Linguizidpolitik des franzosischen Staates kann als beendet angesehen werden8. Das heisst aber nicht, dass Frankreich nun auf einmal an der Erhaltung der Sprachenvielfalt interessiert ware. Offensichtlich ist man auf Regierungsebene uberzeugt, dass der bisher angerichtete Schaden ohnehin von selbst das Aussterben der sogenannten Region"
 

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Page 3 - le temps est venu d'un statut des langues et cultures de France qui leur reconnaisse une existence réelle. Le temps est venu de leur ouvrir grandes les portes de l'école, de la radio et de la télévision permettant leur diffusion, de leur accorder toute la place qu'elles méritent dans la vie publique...

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