Religion und Spiritualität in der Ich-Gesellschaft: Vier Gestalten des (Un-)Glaubens

Cover
Religiosität und Spiritualität zeigen sich in der Schweiz – so die These dieser Studie – in vier grossen Milieus: «Institutionelle» sind traditionell und freikirchlich christlich, «Alternative» setzen auf Esoterik und spirituelle Heilung, «Säkulare» sind indifferent oder religionsfeindlich. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung aber gehört den «Distanzierten» an. Ihnen ist Religion nur in bestimmten Situationen wichtig; ihre religiösen und spirituellen Überzeugungen sind oft diffus. Anhand repräsentativer Umfragen und Tiefeninterviews zeigen die Autoren, wie sich diese Milieus innerhalb der letzten fünf Jahrzehnte aufgrund von Wertwandel und sozialen Trends tiefgreifend verändert haben.
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Inhalt

Vorwort
7
Religiössäkulare Konkurrenz in der IchGesellschaft
20
Vier Gestalten des UnGlaubens
65
3
67
12
74
Identität und Sozialstruktur
79
1
91
Glauben Wissen Erfahren Handeln
93
2
127
Die Wahrnehmung und Bewertung von Religionen
150
Der Wandel von Religiosität Spiritualität und Säkularität
172
Religion und Spiritualität in der IchGesellschaft
207
Rückblick Die Zukunft der Religion und Spiritualität in der IchGesellschaft
216
150
226
207
234
Urheberrecht

Werte und Wertewandel
115

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Akupunktur alternativ-spirituelle Anbieter alternative Kunden Alternative Spiritualität Angebote aufgrund Beschreibung Bezug Bochinger Buddhismus christlichen deutlich Deutschschweiz Distanziert-Institutionelle Distanziert-Säkulare Distanzierte eher eigenen Eltern erklären Esoteriker Etablierten ev.-ref finden Frage Frauen Freikirchlichen gefirmt geht Gemeinde Gemeinschaften gerade Geschlechterrollen Gesellschaft gibt giös Gisèle glauben Glaubensansichten gläubig Gott Gottesdienst Grafik grosse Grosskirchen Gruppe häufig höhere Homöopathie Identität Indifferente individuelle Individuen Individuum Institutionelle Religiosität Islam Jahren Jesus Kapitel Kasualien katholischen Kirche Katholizismus Kinder kirchlich kollektiven Konfession konfessionelle konfessionslos Konkurrenzregime lassen Leben Macht manchmal Megachurches meist Menschen Milieu Mitglieder Nachfrage negativ neue Personen Phänomene positiv Priester Qigong qualitativen reformiert Reiki Reinkarnation Reli Religi Religionsgegner religiös-säkularer Konkurrenz religiös-spirituellen religiöse religiöse Praxis religiöser Vielfalt Religiosität röm.-kath säkularen Säkularisierung Säkularität Schweiz Scientology sehen Sheilaisten und alternative Siehe hierzu sowohl sozialen Soziologie spirituell stark Stolz/Favre/Gachet/Buchard 2013 Tai-Chi Theorie Typen und Subtypen Typologie Übergang zur Ich-Gesellschaft unsere Unterschiede verschiedenen viele Befragte Weise weniger Werte Westschweiz wichtig Yoga zeigt

Über den Autor (2014)

Dr. Jörg Stolz, Jahrgang 1967, ist Professor für Religionssoziologie an der Universität Lausanne.**Judith Könemann ist Professorin für Praktische Theologie mit den Schwerpunkten Religionspädagogik, Bildungsforschung und Religionssoziologie an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Münster.**Mallory Schneuwly Purdie, PhD in Religionssoziologie und angewandter Religionswissenschaft, ist assoziierte Forscherin am Institut de Sciences Sociales des Religions Contemporaines (ISSRC) an der Universität Lausanne.**Thomas Englberger, MA, ist assoziierter Forscher am Institut de Sciences Sociales des Religions Contemporaines (ISSRC).**Michael Krüggeler, Dr. theol., ist Religionssoziologe und hat über die Individualisierung und Säkularisierung der Religion mit quantitativen und qualitativen Methoden gearbeitet.

Bibliografische Informationen