Renaissance und barock: eine untersuchung über wesen und entstehung des barockstils in Italien

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F. Bruckmann a.-g., 1908 - Architecture - 123 pages
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Page 129 - Laser Print natural white, a 60 # book weight acid-free archival paper which meets the requirements of ANSI/NISO Z39.48-1992 (permanence of paper) Preservation photocopying and binding by Acme Bookbinding Charlestown, Massachusetts CD 1995 The borrower must return this item on or before the last date stamped below.
Page 58 - Einen Stil erklären kann nichts anderes heissen, als ihn nach seinem Ausdruck in die allgemeine Zeitgeschichte einreihen, nachweisen, dass seine Formen in ihrer Sprache nichts anderes sagen, als die übrigen Organe der Zeit...
Page 23 - Aber auch die Renaissance ist „die Kunst des schönen, ruhigen Seins. Sie bietet uns jene befreiende Schönheit, die wir als ein allgemeines Wohlgefühl und gleichmäßige Steigerung unserer Lebenskraft empfinden. An ihren vollkommenen Schöpfungen findet man nichts, was gedrückt oder gehemmt, unruhig und aufgeregt wäre. Jede Form ist frei und ganz und leicht zur Erscheinung gekommen. Der Bogen wölbt sich im reinsten Rund, die Verhältnisse weit und wohlig, alles atmet Befriedigung, und wir...
Page 61 - Burckhardt, geben auf den ersten Eindruck nicht ein erhöhtes Menschliches, sondern ein gedämpftes Ungeheures 1 ). 6.
Page 23 - Er will packen' mit der Gewalt des Affekts, unmittelbar, überwältigend. Was er gibt ist nicht gleichmässige Belebung, sondern Aufregung, Ekstase, Berauschung. Er geht aus auf einen Eindruck des Augenblicks, während die Renaissance langsamer und leiser, aber desto nachhaltiger wirkt').
Page 62 - 1 Capitano Che '1 gran Sepolcro liberò di Cristo. Molto egli oprò col senno , e con la mano ; Molto soffri nel glorioso acquisto : E Invan l'Inferno a lui s'oppose, e invano S'armò d'Asia e di Libia il popol misto : Che il Ciel gli diè favore , e sotto ai santi Segni ridusse i suoi compagni erranti.
Page 23 - Er gibt kein glückliches Sein, sondern ein Werden, ein Geschehen; nicht das Befriedigte, sondern das Unbefriedigte und Ruhelose. Man fühlt sich nicht erlöst, sondern in die Spannung eines leidenschaftlichen Zustandes hineingezogen...
Page 62 - Die Zeit der Nachrenaissance ist ernst von Grund aus. In allen Sphären macht sich dieser Ernst geltend ; das Weltliche tritt wieder in Gegensatz zum Kirchlichen und Heiligen, der unbefangene Lebensgenuß hört auf, Tasso wählt für sein christliches Epos einen Helden, der der Welt müde ist; in der Gesellschaft, in den geselligen Umgangsformen ein schwerer gehaltener Ton ; nicht mehr die leichte ungebundene Grazie der Renaissance, sondern Ernst und Würde; statt des leicht und heiter spielenden...
Page 62 - ... und heiter Spielenden eine pomphafte rauschende Pracht; überall verlangt man nur noch nach dem Großen und Bedeutenden. Es ist interessant, den neuen Stil auch in der Poesie zu beobachten. Die Verschiedenheit der Sprache bei Ariost und Tasso drückt die veränderte Stimmung vollständig aus. Es genügt, die Anfänge des Orlando furioso (1516) und der Gerusalemme liberata (1584) zu vergleichen. Wie fängt Ariost einfach und munterbeweglich an: Le...
Page 11 - Baroque, adjectif en architecture, est une nuance de bizarre. II en est, si l'on veut, le raffinement, ou, s'il £tait possible de le dire, Tabus (!), il en est le superlatif (!). L'idee du baroque entraine avec soi celle du ridicule pouss£ a l'exces.

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