Retail Branding - Betriebsformen als Marken

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GRIN Verlag, Aug 26, 2011 - Business & Economics - 31 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,3, Universität Bayreuth, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Sie wurden als „die zentrale und oft (...) erste echte Marke im Handel“ bezeichnet und prägten die Handelslandschaft des deutschen Lebensmitteleinzelhandels bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts: „Tante Emma“ – Läden.nDiese traditionellen und populären Einkaufsstätten waren durch ihre Inhaber bzw. Inhaberinnen und deren Persönlichkeit gekennzeichnet, was wiederum zur erheblichen Profilierung, einem engen Kundenkontakt und somit auch zur Einmaligkeit der kleinen Einzelhandelsgeschäfte beitrug . Verdrängt wurden sie von dem Prinzip der Selbstbedienung und der aufkommenden Konkurrenz aus Discountern und Supermärkten. Diese Entwicklung führte dazu, dass der Handel den direkten sowie persönlichen Kontakt zum Konsumenten und die Einkaufsstätten somit ihre Unverwechselbarkeit verloren haben – die Handelsunternehmen wurden zu „Brand-Retailer oder anders ausgedrückt, eine Distributionsstelle für Markenartikel“ mit austauschbaren Sortimenten und einer unbedeutenden Rolle innerhalb der Wertschöpfungskette.bDie Geschäftstättewahl erfolgte nunmehr auf Basis rationaler Determinanten, wie beispielsweise dem Preis. Um einer solchen Entwicklung und dem stärker werdenden Wettbewerb sowie Preiskampf entgegenzutreten, versuchen die Handelsunternehmen die unbedeutende Rolle innerhalb der Wertschöpfungskette abzulegen: Durch einen vermehrten Strategie- bzw. Fokuswechsel von der Beschaffungs- zur Absatzseite und einer adäquate Profilierung des Unternehmens bzw. der Einkaufsstätte als Marke, wollen die Handelsunternehmen die Marketingführerschaft innerhalb der Wertschöpfungskette wieder erlangen. Vor dem Hintergrund dieser beschriebenen Ausgangslage soll im Folgenden untersucht werden, wie sich Handelsunternehmen als Marke profilieren und positionieren können. Unter diesem Gesichtspunkt, dem Retail Branding, werden zu Beginn der Arbeit die notwendigen Grundlagen geschaffen und essentielle Begriffe des Handels sowie Markenmanagements definiert und erläutert. Der Fokus dieser Arbeit liegt sodann auf der Darstellung des Konzeptes des Retail Branding sowie der Analyse der marketingspezifischen Instrumente. Abschließend werden die wichtigsten und entscheidenden Ergebnisse im Fazit nochmals aufgeführt und festgehalten.
 

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4.1 Begriff Abbildung absatzpolitischen Instrumente Absatzwirtschaft 1995 adäquate Profilierung Ahlert ALDI American Marketing Association anhand Aspekt Assoziation Begriff der Retail Begriff des Markenmanagements Beispiele beispielsweise Berekoven Betriebsform Betriebstyp Blinda Brauer Brockdorff Bruhn Burkhardt Burmann Chancen und Risiken D./Schramm-Klein Dembeck Dienstleistungen Discountern Einkaufsstätten Einzelhandel Einzelhandelsunternehmen erweiterte Auflage Esch externen Zielgruppen Geschäftsstätten Globusfachmärkte Grundlagen des Handels Handel als Marke Handelsbetrieben Handelsmarken Handelsmarketing Handelsunternehmen Hansen hierbei Hofbauer Hrsg identitätsorientierten Markenmanagements J./Janz Janz Kenning Koers Kommunikationspolitik Konzept des Retail Kundenbindung L./Natter Lebensmitteleinzelhandel Liebmann M./Morschett Markenartikel Markenführung Markengesetz Markenidentität Markenimage Markenname Markenpolitik aus Sicht Marketing Marketing-Mix marketingspezifischen Instrumente Meffert Meyer Morschett Mulhern Müller-Hagedorn Oehme operativen P./Schneider praktische Umsetzung Preispolitik preispolitische Maßnahmen Produkte Prozess des identitätsorientierten Retail Brand Retail Branding Rewe Group Schmidt Servicegarantien Servicepolitik Sicht von Wissenschaft Sichtweise Skimutis somit Sortiment Sortimentspolitik sowie Store Branding Strategien Swoboda symbol und slogan Tietz Tomczak überarbeitete Auflage unbedeutende Rolle innerhalb Unternehmen unterschieden Verkaufsförderung Wettbewerb Wiesbaden 2005 Zentes

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