Robert Bresson: Gemeinsamkeiten der Hauptfiguren

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GRIN Verlag, 2010 - 32 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 2, Freie Universitat Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Schonheit von Robert Bressons Filmen ist eine der reinen Informationen. Es scheint, dass kein anderer Filmemacher jemals - so leidenschaftlich - eine so direkte Kommunikation mit dem Betrachter (gemeint ist hier ein Verhaltnis der Gleichheit, nicht das einer Unterordnung, wie etwa bei Hitchcock) gesucht hat. Jacques Rivette Robert Bresson (*25. September 1901 in Bromont-Lamothe; 18. Dezember 1999 in Paris) war einer der grossten Filmregisseure des 20. Jahrhunderts. In den dreissiger Jahren beschaftigte er sich zum ersten Mal mit dem Film. Er schrieb an mehreren Drehbuchern mit und inszenierte 1934 den Kurzfilm, Les affaires publiques." Eine Komodie, die lange Zeit als verschollen galt, von der in den neunziger Jahren aber eine Kopie gefunden wurde. 1943 drehte er seinen ersten Langfilm als Regisseur, Les Anges du Peche." Insgesamt fuhrte Bresson bei vierzehn Filmen Regie. Weltbekannt wurde zum Beispiel Pickpocket," der 1959 herausgebracht wurde. Auf verschiedenen Festivals erhielt Bresson Preise. Unter anderem 1951, den Grossen Preis der Biennale Venedig fur Journal d'un cure de campagne," 1962 den Spezialpreis der Jury in Cannes fur Proces de Jeanne d'Arc" und 1977 den Spezialpreis bei den Berliner Festspielen fur Le diable probablement." Besonders interessant finde ich, dass Bresson ab dem Film Les dames du bois de Boulogne" seine Figuren nur noch mit Laien besetzte. In der folgenden Hausarbeit werde ich mich zunachst damit befassen, aus welchem Grund Bresson sich gegen professionelle Schauspieler entschied. Kann sich der Betrachter deshalb besser mit den Figuren identifizieren? Daraus ergibt sich fur mich die Frage, wer die Figuren, welche di
 

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