Sachwalterschaft aus der Sicht psychisch kranker Menschen

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GRIN Verlag, Mar 25, 2009 - Education - 81 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2,0, Fachhochschule St. Pölten, 57 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit 1984 sind die Sachwalterschaftsverfahren kontinuierlich gestiegen. Dies bedeutet, dass immer mehr Menschen Rechtsschutz benötigen. Durch diese Zunahme ist die Sachwalterschaft unter Druck geraten und die Befürchtungen, dass die Qualität in der Betreuung abnimmt, sind berechtigt. Gründe für die Zunahme der Sachwalterschaften sind u.a. die Zunahme der Zielgruppen und fehlende soziale Ressourcen. Da es sich bei den KlientInnen in der Sachwalterschaft um unfreiwillige KlientInnen handelt, ist es häufig schwierig für den/die SachwalterIn, eine zufriedenstellende Zusammenarbeit zu erreichen. Einerseits brauchen psychisch kranke Menschen häufig einen Sachwalter, da sie auf Grund der Krankheit nicht fähig sind, ihren Lebensalltag selbstständig zu gestalten. Andererseits bedeutet eine Sachwalterschaft für die betroffenen Personen Einschränkung, Abhängigkeit, aber auch Kontrolle und Stigmatisierung. Das Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, was es braucht, damit betroffene Personen die Sachwalterschaft als nützlich erleben, bzw. was fehlt oder schief läuft, wenn die Sachwalterschaft (nur) als Einschränkung erlebt wird. Mit Hilfe von narrativen Interviews mit betroffenen Personen wurden die aktuelle Situation, die Bedürfnisse, die Anforderungen an eine/n SachwalterIn, aber auch die Kritik an den/die SachwalterIn erhoben und in der Folge ausgewertet und interpretiert. Ein wesentliches Ergebnis der Forschung ist, dass die Sachwalterschaft Beziehungsarbeit sein muss, damit sie funktioniert und als positiv erlebt wird. Die Häufigkeit der Kontakte und das Engagement des/der SachwalterIn sind ausschlaggebend für eine gute Zusammenarbeit mit den betroffenen Personen.
 

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Abfragedatum ABGB Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch Angehörige Angel Ausdifferenzierung der Angelegenheiten AußStrG bedeutet Bedeutung Bedürfnisse befragten Personen Behinderung Besachwalteter besteht die Gefahr Betreuungsprozesses betroffenen Personen Beziehung zum/r SachwalterIn Beziehungsarbeit Borderline-PatientInnen bringt zum Ausdruck Bundesministerium für Justiz dem/der dem/r den/die SachwalterIn Depression der/die des/r ein/e SachwalterIn eine/n einem/r SachwalterIn Empathie empfunden Entmündigung Episoden finanzielle Forschung zeigt Forschungsfrage Forschungsleitende Frage Geld Gerichte Gesellschaft Gesundheitszustand handelt häufig Hilfe Information Interesse Interviewpartner Interviewpartnerin Klienten kommen kommt Kontaktaufnahme Kontrolle laut Lebensalltag Lebensgestaltung Manie manische Mayring möglich muss narrative Interview Pantucek Patientenverfügung Personen die Sachwalterschaft Personensorge persönlichen Kontakt Persönlichkeitsstörungen Pilgram positiv psychisch kranken Menschen psychischen Erkrankungen qualitative Forschung qualitativen Inhaltsanalyse RechtsanwältIn Rechtsberufen Rechtsgeschäften Ressourcen Rollenklärung Sachwalter SachwalterIn bestellt Sachwalterrechts Sachwalterrechts-Änderungsgesetz 2006 Sachwalterschaft als nützlich Sachwalterschaftsverfahren Schizophrenie Schutz Selbstbestimmung Situation sollte Sozialarbeit sozialen Stigmatisierung Störungen Subsidiarität SWRÄG Symptome Transparenz Umfeld und/oder unfreiwilligen KlientInnen Unterstützung Vereinssachwalter VereinssachwalterIn Verhalten Vermüllungssyndrom vielen Vorsorgevollmacht wertschätzende Haltung wesentlich Wichtig Ziel Zielgruppe

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