Sagen der Grafschaft Mansfeld und ihrer nächsten Umgebung

Front Cover
selbstverlag bei O. Mähnert, 1880 - Legends - 258 pages
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Die Entstehung des Namens Heldra 14
14
Geisterbeschwörung zu Heldra und der Neckendorfer Teich IS 14 Mönche
17
Der Mönch zu Benndorf bei Mcmsfeld
18
Der Hutberg
19
Die Kreuzsteine bei Helfta und auf dem Hutberge 20
20
Der Schäfer aus Ahlsdorf und die Blume im Tippelsdorfe
21
Der verwünschte Schäfer 23
23
Die Balsternacksgrube
26
Die verunglückte Schatzhebung in Hergisdorf 28
28
Der Zwerg in der Hüneburg bei Wimmelburg 30
30
Der Hünenkessel
32
Feuerbesprechung in Wolferode 33
33
Das Ritterbild auf dem Bornstedter Gottesacker 34
34
Der nächtliche Zweikampf
36
Das Weib im alten Teich bei Holdenstedt 37
37
Die Lobesdorfer Glocke 38
38
Wüst Schobesdorf Seite
39
Die Efelsbuche bei Blankenheim 40
40
Das Nadelöhr bei Blankenheim 41
41
Der Stein auf der Liedersdorfer Heide 42
42
4Z Teufelsaltar und Krommenhain 43
43
Frösche in Sittichenbach stumm gemacht 44
44
4L Der Schatz in Sittickenbach
45
Der Schatz in der Holzzelle 4L 49 Die Irrlichter bei Holzzelle 46
46
Das goldene Horn auf der Hornburg 47
47
Die Horner
48
Die drei Linden und der Kreuzstein bei Rothenschirmbach 49
49
Die Perlensischerei am goldenen Sonntage 50
50
Die grüne Jungfer auf dem Hausberge 51
51
Kegelspiel im Hausberge
52
Die Gans mit goldenen Eiern im Hausberge 53
53
Der Mönch in Helfta
54
Die versunkene Stadt 57
57
Der Teusel als Wasserbaumeister
59
Der Ring der Frau Bücher 62
62
Der Pächter von Seeburg
64
Der Steinberg am salzigen See 66
66
Die versunkene Glocke von Erdeborn 67
67
Pickelbäring in Schraplau 68
68
Das Langeneichstedter Zinshuhn
69
Die wandelnde Laterne in Etzdorf 79 Der Evangelienstein bei Steuden 8 Der gespenstische Hund bei Salzmünde
70
Die vier Steine bei Krimpe
71
Müllerdorf 83 Der Gutsherr von Schochwitz
72
Die Geisterbannung auf dem Gorsleber Schloffe 73
73
85 Der hohe Baum bei Gorsleben Seite
75
86 Das Himmelfechrtsbier
78
87 Eteppchen oder Häuschen aus Halle 81
81
88 Der versagte Kuß 82
82
Das Gespenst in Hedersleben
83
Die Ziegenbocksgrund bei Bösenburg 84
84
Der Brotsack
85
Der Leichenzug in der Nickelmannsgrund 86
86
ION Die Entstehung des Welfesholzes
87
Der Hoyernein am Welfesholze 8?
88
Namenentstehung 89
89
Der Schloßturm in Freckleben 90
90
Der lange Hu
91
Gegend von Bernburg Aschersleben und Harzgerode 106 Der Herr von Pfuhle und die spukende Nonne von Sankt Blassen
92
Die Bläsjungfer
93
Rotmützeken
94
Das Hünenblut bei Egeln
95
Der Tanz auf dem Kirchhofe von Kölbigk 96
96
Die Nurgmüble bei der Askanienburg 97
97
Die Tidiaushöhle 99
99
Der Mägdesprung
102
Die Glocke vom Klusberge
104
Der Osterberg 106
106
Der ewige Faden 10?
107
Der Nlutstein NN 121 Die Mönchslinde
111
Der Mönch im Brauhofe zu Harkerode 112
112
Die Schlüsseljungfer bei Nlterode 113
113
Die Kreuzsteine bei Greifenhagen Seite
119
Der Molmeck in Hettstedt 129 Die verschollenen Bauern von Molmeck
121
13N Fräulein Berver
122
Die Frau mit dem hölzernen Hammer 132 Der Hüttenmeister Böse auf der Saigerhütte bei Hettstedt
126
Faetor Macht
127
Die Zinsfahrt der Hettstedter Karmeliter 135 Der gefährliche Schlüsselbund VI Gegend von Mansfeld 136 Sankt Georg und der Lindwurm
130
Die Zwerglöcher im Wolfsthale 156 Der Lieseberg
145
Das Magdalenenholz bei Braunschwende 158 Der Mönch bei Abberode
146
Der Hünenstein bei Abberode 160 Das Iahreisen 161 Der Glockenborn in Horbeck 162 Der Reiter ohne Kopf
147
Der Herenturm in Sangerhausen 148
148
Ludwig der Springer in Sangerhausen Seite
149
Geisterkampf in der Ulrtchskirche zu Sangerhausen
150
Die Tratschbarbe 151
151
Tote kehren wieder 153
153
Feuerbesprechung in Sangerhausen 154
154
Der Sangerhäuser Tod
155
Geisterspuk in Sanaerhausen 156
156
Der Kobold in Wallhausen 157
157
Katzenpfote Menschenhand 158
158
Der Teufel als Hummel 159
159
Die Hungerquelle 161
161
Der Grabsdorfer Teich 162
162
Schatzgräber im Kloster Kaldenborn 164
164
Die Beichte im Kaldenborn Klostergarten 165
165
Mönchische Bosheit 166
166
Die wandelnde Laterne 16?
167
Der Schäfer mit dem feurigen Hunde 168
168
Katzen zeigen falsche Wege 169
169
Das Stiefsche Loch in der Helme 170
170
Der Mann mit der Laterne 171
171
Der Bickinger Stein 174
174
Die golden Orgel 176
176
Koboldkauf in Wettelrode 177
177
Der dreibeinige Hase 178
178
Die Butterkuppe bei Sangerhausen 179
179
Die Mooskammer 180
180
Der Mann ohne Kopf 181
181
Die Wunderblume
185
Die Tchlüffeljungfer bei Schwenda 187
187
Der Stolberger Gemeindewald Seite
188
Die lange Hüne auf der Numburg 189
189
Das Verwünschte Bergwerk 191
191
Der Pomeybog auf dem Windehiuser Turme 192
192
Gott helf 193
193
Bestrafte Untreue 194
194
Der Pastor von Hohndorf 195
195
Das Nadelöhr bei Ilefeld 196
196
Die warme Reise
197
Vinzingen 109
199
Die Schuhe des Riesen
200
Thomas Münzer
201
Die nächtliche Hirschjagd
202
Die Wasserleitung auf dem Allstedt Schlosse
203
Der Mönch zu Mönchvfiffel
204
Der Tod anzeigende Hirsch
206
Das Mönchsgesvenst zu Vockstedt
207
Die drei Steine bei Kastedt
210
Der Königsstuhl
211
Die Schlüffelmarte
212
Die Teufelsscheune in Reinsdorf
213
Wüst Bärnsdorf
214
Der Betmann zu Gehofen
215
Pastor Beyer in Roßleben
216
Die Zerstörung der Burg Rabinswald Seite
217
Die Quelle in Hauterode 219
219
Der Krötenstein am Heldrunger Schlosse 220
220
Die Ableitung des Unstrutsees 268 Der Unstrutnir 269 Mutterthränen in Perlen verwandelt 270 Die Rache der Unstrutnire 271 Das Unstrutwehr 272 ...
221
222
222
226
226
234
232
235
235
Das Jagen im fremden Walde 236
236
Die treue Magd 237
237
Der Edelacker 238
238
Die lebende Mauer 240
240
Das Leichenbegängnis des eisernen Landgrafen 241
241
Der Haingott am Freiburger Schlosse
242
Alle Tage drei sichere Schüsse 243
243
Meisierneid 244
244
Affe und Meerkatze am Brettspiel 245
245
Der kopflose Reiter im Schimmelgrunde bei Bosau
248
Der Merseburger Königshof 250
250

Common terms and phrases

Popular passages

Page 34 - Nimm mich an! Nimm mich an!" Der Bauer aber wollte ihn nicht annehmen, sondern schlug mit einem Stock nach ihm; doch wenn er ihn zu treffen meinte, stand der Kobold schon in der entgegengesetzten Ecke der Stube, lachte ihn aus und rief wieder „Nimm mich an! Nimm mich an!
Page 78 - Himmelfahrtstage der königin zu ehren sieben rinkeimer bier am gemeindebrunnen trinke, der Vorleser ermahnte darum die gemeinde, das fest nicht untergehen zu lassen, denn wenn sie es nicht mehr feiere, sei sie verpflichtet, der obrigkeit den zehnten und dazu noch ein schwarzes find mit weissen fassen, einen ziegenbock mit vergoldeten hörnern und ein vierspänniges fuder semmein zu entrichten I).
Page 1 - Leute gar heimgehen, sie würden sonst schaden nehmen. Nach diesem Mann haben etliche geritten, etliche gegangen und es sind Leute gesehen worden, die neulich, an den Orten gestorben waren, auch der einesteils noch lebten.
Page 34 - Bauer ihn zu behalten, wenn er das Blut Jesu Christi mit ihm beten könne. Der Bauer betete langsam vor, und der Kobold hielt immer inne und sprach dann einen ganzen Satz rasch hinter einander: als sie aber an die Worte „das Blut Jesu Christi...
Page 14 - Liebe, welche sie ihnen hier im Stalle anthue, möchten sie doch ihren Kindern auf dem Schlosse wieder zu gute kommen lassen, denn auf das Schloß dürfe sie nicht gehen. Und weil die Mägde freundlich gegen sie waren, wurde sie immer vertraulicher, bis sie eines Morgens, als sie fortschlich, vom Amtmann bemerkt wurde. Da ließ er einen Jesuiten kommen, welcher die Frau bannen sollte. Und der Jesuit hieß sie aus dem Grabgewölbe nehmen und in ein Gehölz vor dem Dorfc legen, welches das Pfarrholz...
Page 96 - Magnus, daß ihr ein ganz Jahr also tanzen müsset!" Das geschah, und Gott gab den Worten Kraft, so daß weder Regen noch Frost ihre Häupter berührte, noch sie Hitze, Hunger und Durst empfanden, sondern sie tanzten allum, und ihre Schuhe zerschlissen auch nicht. Da lief einer (der Küster) zu und wollte seine Schwester aus dem Tanze ziehen, da folgten ihm ihre Arme. Als das Jahr vorüber war, kam der Bischof von Cöln, Heribert, und...
Page 131 - Der Stammherr der Grafen von Mansfeld gewann dem Kaiser, seinem Herrn, viele Schlachten in Italien. Aus Freude darüber erlaubte ihm der Kaiser sich eine Gnade auszubitten, und der Graf bat um so viel Land in Thüringen, als er mit einem Scheffel Gerste umsäen könne. Das gewährte der Kaiser gern, und der Graf fuhr mit einem laiserlichen Rathe nach Deutschland, und als sie nach WallHausen kamen, sing er zu säen an.
Page 33 - ... immer mehr von ihm; doch jeder Kobold kann nur ein bestimmtes Maß von Geld, Getreide und dergleichen auf einmal bringen, der eine mehr, der andere weniger; wenn man etwas von ihm fordert, was über seine Kraft geht, so muß er einen neuen Herrn suchen. So mußte auch der Kobold zu...
Page 132 - ... Handvoll Gerste nach der andern dünn über das Feld. Sie fuhren im Kreise um' zweihundert und zwei Dörfer, und so entstand die jetzige Grafschaft Mansfeld. Der kaiserliche Rath aber glaubte, sein Herr der Kaiser sei betrogen, und verklagte den Grafen bei ihm, daß er des Kaisers Gnade misbraucht habe. Da lachte der Kaiser und sprach „Gesagt ist gesagt. Kaiserliches Wort muß wahr bleiben, wie man es auch deutet. Das ist des Mannes Feld!
Page 2 - Die Kaiserlichen nannten ihn zum Spott Knoblauchskönig oder König Knoblauch, und er kam nie zur Macht, sondern wurde nachher auf einer Burg erschlagen, wohin er geflohen war. Da sagte man abermals: „König Knoblauch ist tot!

Bibliographic information