Sagenbuch des preussischen Staats. 2 Bd, Volume 1

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C. Flemming, 1868 - Folklore
 

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Popular passages

Page 342 - Dann wird Er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von Mir, ihr Verfluchten in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln.
Page 534 - Zwölfmorgenthal hinunter, setzte sich im Sommer um 4 Uhr, im Winter um 6 Morgens an einen kleinen Brunnen, der mitten im Thale lag , wo er wußte, daß die armen Leute, welche ins Holz gingen, zu ihrem Stück eitel Brot einen Trunk Wasser thaten. Statt aber den armen Leuten ihr Brot gewaltsam wegzunehmen, bat er sie um die Hälfte. Wer nun gern und willig mit ihm theilte, dem gab er einen Edelstein oder ein Stück Gold dafür. Als dies unter den armen Leuten bekannt wurde, kamen alle Morgen so viel...
Page 203 - Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, gibt.
Page 316 - Röckchen, mit hellfunkelnden Augen und oft mit langem grünen Haar und grünen Zähnen. Bisweilen aber gleicht er einem erwachsenen Manne, hat ein altes, tückisches Gesicht und Krallen an den Händen. Er wohnt mit Frau und Kindern auf dem Grunde der Flüsse und Seen: einzelne Nixe Hausen auch in Brunnen. Wo ganze Familien zusammen sind, führen sie Wirtschaft wie die Menschen; in den benachbarten Dörfern und Städten kaufen sie ein was sie bedürfen, und in der dolauer Heide sieht man die Nixe...
Page 697 - Baumgarten ging, sah er Jungfer Eli in ihrem grünen Hütchen mit weißen Federn auf dem Apfelbaum sitzen; wie er aber ins Haus kam, lag sie auch wieder in ihrem Bette und war böse und gottlos wie immer, wollte nichts von Besserung hören, sondern drehte sich um nach der Wand, wenn ihr der Pfarrer zureden wollte, und so verschied sie. Sobald sie die Augen sdiloß, zersprang die Glocke, und bald darauf fing sie an, in der Abtei zu spuken.
Page 473 - Nimm mich an! Nimm mich an!" Der Bauer aber wollte ihn nicht annehmen, sondern schlug mit einem Stock nach ihm; doch wenn er ihn zu treffen meinte, stand der Kobold schon in der entgegengesetzten Ecke der Stube, lachte ihn aus und rief wieder „Nimm mich an! Nimm mich an!
Page 94 - Städtchen gewesen zu sein, welches zwar in einer sehr angenehmen Gegend gelegen, aber sowohl wegen des Gebüsches, als wegen Mangel des Wassers die Bequemlichkeiten nicht mag gehabt haben, welche sich sonst bei Städten finden: weshalb sie nach und nach den Ort verlassen und etwa Wriezen oder Strausberg mit mögen haben bauen helfen.
Page 488 - Der Schneidemüller sprach, daß er in seinem Leben nicht wieder so reden wolle und der Venediger sagte : er solle es am Wenigsten thun, wenn er in Gesellschaft fremder Menschen wäre, denn er wüßte manchmal nicht, was der eine oder der andre könne. Köhler und Venediger. 323. Ein...
Page 560 - Holzstall und will die Kiepe ausleeren, und dann wieder ins Holz, da fallen lauter silberne Tannäpfel heraus, daß sie ganz starr wird vor Verwunderung. Aber die Tannäpfel will sie nicht behalten, denn sie meint, das gehe nicht mit rechten Dingen zu, und wer weiß, denkt sie, ob der kleine Kerl nicht der Satan gewesen ist. Also geht sie zu ihrem Manne in die Stube und erzählt ihm...
Page 635 - Darüber hat Gott die Stadt untergehen lassen und an der Stelle, wo die Kirche gestanden hat, ist ein Teich entstanden. Das Thal heißt jetzt noch das kleine Klausthal.

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