Salomon Maimons erkenntnistheoretische Verbesserungsversuche der Kantischen Philosophie

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Page 9 - Im Bewußtsein wird die Vorstellung durch das Subjekt vom Subjekt und Objekt unterschieden und auf beide bezogen.
Page 14 - Bewußtfein der Vorstellungskraft gegenwärtig ist) eine bloße Idee von der Grenze dieser Reihe, zu der (wie etwa zu einer irrationalen Wurzel) man sich immer nähern, die man aber nie erreichen kann."! 3. Die Erfahrung als unvollständige Ertenntnis. Nun hat der empirische Stoff unserer Vorstellnngen nnd Erkennt» niffe, deffen Elemente die Empfindungen oder, wie Maimon sagt, „die absoluten Anschauungen" sind, den Charakter des Gegebenen.
Page 38 - ... Bestimmung des Subjekts ist. Die Deduktion der Kategorien aus dem Grundsatze der Bestimmbarkeit ist nicht minder gewaltsam wie bei Reinhold. Das bestimmbare Subjekt vertritt die Einheit, die prädikativischen Bestimmungen die Vielheit, die Gesamtheit der Bestimmungen eines Subjekts die Allheit. Jedem Subjekt kommt eins von allen möglichen Prädikaten oder sein Gegenteil zu (Realität, Negation); objektive Realität haben aber nur die dem Grundsatze der Bestimmbarkeit gemässen Bestimmungen....
Page 12 - Die Algebra gebraucht zwar gleichfalls den Begriff von Via, aber nicht um dadurch ein Objekt zu bestimmen, sondern gerade umgekehrt, um die Unmöglichkeit eines solchen Objekts, dem dieser Begriff zukommt darzuthun.
Page 14 - Entstehungsart (Essentia realis) in uns, uns unbekannt ist, dh von dem wir bloß ein unvollständiges Bewußtsein haben. Diese Unvollständigkeit des Bewußtseins aber kann von einem bestimmten Bewußtsein bis zum völligen...
Page 44 - Arten, die Dinge zu betrachten, sind. Diese sind in der That unwiderleglich; denn wie soll man sie widerlegen? Dadurch, daß man zeigt, daß ihre Behauptung ungereimt, dh offenbare Wil dersprüche enthalte ? Sie wollen den Satz des Widerspruchs nicht zugeben.
Page 39 - Wenn sie nicht die Grundkraft selbst sind, welche eben das Bewusstsein ist, oder die Fähigkeit des Menschen sich eines Gegebenen bewusst zu werden, es sich in dieser Weise anzueignen, so müssen wir auf Kategorien verzichten.
Page 47 - Verhältnis, wie der Mensch und die Schlange nach dem Sündenfall, wo es heißt: Er (der Mensch) wird dich treten aufs Haupt; (das heißt, der kritische Philosoph wird immer den skeptischen mit der, zu einer wissenschaftlichen Erkenntnis erforderlichen Notwendigkeit und Allgemeinheit der...
Page 17 - allgemeine Erkenntnis, ... die die Form oder Bedingung aller besonderen ist, folglich derselben vorausgehen muß, deren Bedingung aber keine besondere Erkenntnis ist" (Vers. üb. d. Tr. S. 55). A. im engeren Sinne ist die Erkenntnis, „die in der bloßen Form des Erkenntnisvermögens in Beziehung auf ein Objekt überhaupt gegründet ist und folglich einem jeden bestimmten Objekte der Erkenntnis vorhergehen muß".
Page 23 - Bestimmbaren und Bestimmung bestehende Bestimmte wird gegeben, und das Bestimmbare wird gesucht und durchs Denken aus dem Bestimmten herausgewickelt. Jenes ist das synthetische, dieses das analytische Denken.

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