Sammeln und Ausgrenzen - Kunstpolitik im Dritten Reich

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GRIN Verlag, 2013 - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1,0, Katholische Universitat Eichstatt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Adolf Hitler hat sich schon fruh fur Kunst interessiert und sich intensiv mit ihr beschaftigt, d.h. Gemaldegalerien besucht und kunsthistorische Bucher gelesen, v.a. die sehr nationalistischen Schriften von Friedrich Pecht1 - er wollte sogar selbst als Kunstler tatig sein. Jeder weiss, dass er als junger Mann Maler werden wollte. Weniger bekannt ist, dass er eine hochrangige Gemaldesammlung besass und seinen Lebensabend als Kunstfreund inmitten einer Gemaldegalerie verbringen wollte."2 Sein Weg zum Kunstler sollte scheitern: Hitler wurde zweimal von der Akademie in Wien abgelehnt, doch verstand er sich selbst nicht als gescheitert, sondern als verkannt." Einem Topos der zeitgenossischen Kunstlerliteratur gemass war Verkanntsein und insbesondere eine Ablehnung durch die Akademie aber ein wesentliches Kriterium fur Genialitat."3 Und gerade diese Ansicht, die Hitler ubernahm, war verheerend - Er sah sich als Genie. Seinen Aufstieg fand das Genie" dann dennoch nicht in der Kunst, sondern in der Politik. Doch nahm Hitler die Kunst mit in seine Herrschaft. Innerhalb des Nationalsozialismus avancierte sie zu einem ausserst wichtigen Bereich - nicht nur in der Politik. Hitler hatte ab 1933 die Macht, seine private Kunstanschauung zu einer offentlichen zu machen, indem er einfach alles ungewollte ins Abseits drangte und verbot. Ausserdem konnte er sein Kunstlerdasein doch noch ausleben, indem er Bauprojekte plante und mitausfuhrte. In den Rangen der NS-Spitze wurde Kunst gesammelt und untereinander verschenkt. Die vorliegende Arbeit will aufzeigen, was die nationalsozialistische Kunstpolitik bewirkte, was von Seiten der Nationalsozialisten an Kunst gesammelt und was ausgegrenzt w
 

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