Sammtliche werke: 1e abth. Ier-VIIer, XIer-XIIIer bd; 2e, 3e abth, Volume 3; Volume 8

Front Cover
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 2 - Wir wollen den Staat rein als Naturerzeugnis betrachten, nämlich wie die menschliche Intelligenz ihn ihrer Natur gemäß gestaltet. Zugleich ist darin der Begriff der organisch lebendigen Natur, wie es auch unsere Absicht ist, den Staat als einen bestimmten Organismus zu betrachten.
Page 82 - Sie kann zwar vor dem Staat und ohne Garantie vorhanden sein, aber nur einzeln und zufällig. Erst mit der Garantie ist sie als Regel denkbar, und so daß sich Tausch und Verkehr als beständiger und allgemeiner Zustand daraus entwikkelt. Dieses also ist die Form, welche der Naturbildungsprozeß mit dem Staate und durch ihn annimmt. Auch im vorbürgerlichen Zustande gehört zur Fortsezung des Lebens die...
Page 81 - Unsere Aufgabe ist nicht, zu entscheiden welche Position die beste sei, sondern durch was für Verhältnisse jede bedingt und unter welchen Umständen also jede die natürliche ist.
Page 22 - Gesezes darbieten ist die 20 eigentliche Thätigkeit der Masse. Das in ihr so vorhandene wird also im Gesez ausgesprochen; aber hier ist der Act noch nicht am Ende, sondern erst durch die Vollziehung erkennt die Masse an, daß das Gesez ihren Sinn ausspricht...
Page 2 - Vorträge soll ganz phvsiolo» gisch sein; die Natur des Staats im Leben betrachten und die verschiedenen Functionen in ihren Verhältnissen verstehen lernen und auf diesem Wege ein richtiges Handeln möglich machen *). 2.
Page 1 - Vorles. v. 1817. Es giebt gar keine einfache Vollkommenheit des Menschen, die man für Alle feststellen könnte. Die sittliche Idee muß sich bei verschiedenen Menschen mannigfaltig aussprechen. Irrig wäre zu sagen, die Verschiedenheiten in den einzelnen Menschen seien bloße Unvollkommenheiten Auch die Völker haben ihre eigenthümlichen Naturen und müssen in diesen ihr eigen« thümliches Dasein gestalten usw Ebend.
Page 150 - Kriegsgefangenen nicht mehr tödtet, so sollte es auch mit den politischen Verbrechern sein *). Sie sollten beurtheilt werden als aus irriger Ueberzeugung handelnd und das Marimum wäre, wenn man glaubt daß sie unvermögend sind sich im natürlichen Lauf des Staats zu orientiren, daß man sie aus dem Staat entfernte. ... Die Vertheidigung des Staats nach außen ist zuerst die friedliche durch Unterhandlung.
Page 112 - Schleiermacher fordert, von dieser Überlegung ausgehend, daß stets eine Bewegung von der zentralistischen zur lokalen Verwaltung stattfinde, aber niemals umgekehrt, „denn sie wäre eine Ertödtung des schon vorhandenen politischen...

Bibliographic information