Sanierende Unternehmensübernahme und § 613a BGB

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GRIN Verlag, Apr 29, 2003 - Business & Economics - 20 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Recht, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule (Berufsbegleitender Studiengang Wirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche ist in den letzten Jahren im erheblichen Masse gestiegen und dadurch haben viele Menschen und auch Familien ihre Existenz verloren. Die Ursachen sind nicht nur durch schärfer werdenden Wettbewerb, sondern auch Finanzschwierigkeiten und Managementprobleme. Doch viele dieser Unternehmen sind noch leistungsfähig. Man kann durch geeignete Maßnahmen den Turnaround und die Sanierung dieser Unternehmen schaffen. Eine Möglichkeit diese Kursänderung zu vollziehen ist der Verkauf des Unternehmens. Doch meistens ist dies mit Personalabbau verbunden. Um den einzelnen Arbeitsplatz zu schützen gibt bei Betriebsübernahmen den § 613a BGB. Für die Unternehmen und ihre Berater ist es deshalb erforderlich, sich rechtzeitig und umfassend mit Instrumentarien und Gesetzen vertraut zu machen. Oft scheitern die Unternehmensübernahmen an dieser Rechtsprechung. Im folgenden möchte ich nun den Zusammenhang zwischen Sanierende Unternehmensübernahme und dem § 613 a BGB erklären. Im Jahr 2002 gab es allein in Deutschland 37700 Unternehmensinsolvenzen und der zu erwartende Anstieg1 dieser Anzahl lässt deutlich erkennen, dass es praktisch für jedes Unternehmen unumgänglich ist, sich mit einem Instrumentarium vertraut zu machen, das zur Bewältigung von Unternehmenskrisen geeignet ist. Nicht nur der immer schärfer werdende Wettbewerb, sondern auch schlicht Fehler im Finanzmanagement führen häufig zum Zusammenbruch auch leistungsfähiger Unternehmen und ziehen verbundene Untenehmen und fremde Unternehmen, insbesondere Lieferanten und Abnehmer, mit in die Krise (Kettenzusammenhang).2 [...] 1 Vgl. Reuters in www.faz.de, „ Riesige Pleitewelle in Deutschland“. 2 Vgl. Süchting, Finanzmanagement, 5. Auflage, 1989, S. 10.
 

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