Scambaiting Im Fokus Interkultureller Kommunikation

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GRIN Verlag, 2011 - 52 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interkulturelle Kommunikation, Note: 1,7, Abo Akademi University, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung In Zeiten, in denen jeder, der Zugang zum Internet hat, uber mindestens eine E-Mail-Adresse verfugt, fullen haufig unerwunschte E-Mails, sogenannte Spam-Mails das Postfach. Darunter finden sich allzu haufig auch Scam-E-Mails. Unter Scams versteht man betrugerische E-Mails, die unter verschiedenen Vorwanden Geldbetrage vom Empfanger erbitten. Als Belohnung fur die Kooperation mit den Betrugern winkt am Ende eine verlockend grosse Geldsumme, die jedoch nur mithilfe des zuvor erbetenen Vorschusses erlangt werden kann. Mittlerweile hat sich jedoch eine Gegenbewegung zu den sogenannten Scammern gebildet: E-Mail-Nutzer, die der Betrugsmails mude wurden, fingen an, auf Scam-EMails zu antworten und die Betruger in teils monatelange Gesprache zu verwickeln. Dabei erhofften sie sich einerseits, diese somit von tatsachlichen Opfern abzulenken und ihre Zeit zu verschwenden, andererseits machte es ihnen Spass, mit den Betrugern zu spielen und sie teilweise auf das Schlimmste zu veralbern. Das Ziel dieser Arbeit ist es, das Phanomen des Scambaitings unter dem Begriff der interkulturellen Kommunikation naher zu betrachten und die kulturellen Beziehungen zwischen den Scammern, die grosstenteils aus dem westlichen Afrika stammen und den Scambaitern, die den westlichen Industriekulturen angehoren, zu erforschen. Um die Frage nach dem moglichen kulturellen Unverstandnis der Scammer fur die westliche Kultur zu beantworten, soll auf Basis der inhaltlichen Analyse eines Scambaiting-Dialogs eine mogliche Aussage daruber getroffen werd
 

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