Schattenbilder

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GRIN Verlag, 2009 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,0, Universitat Erfurt (Literaturwissenschaften), Veranstaltung: Damonische Leinwand. Der deutsche Film des Expressionismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Das, was wir aus Liebe tun, tun wir im hochsten Grade freiwillig." Thomas von Aquin (1225-1274) 1922 - In der Entstehungszeit Friedrich Wilhelm Murnaus -Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens- sind immer noch die Zustande des seit vier Jahren vergangenen ersten Weltkrieges zu spuren. Die Welt liegt im Chaos, weitab von jedem Gefuhl einer Grundordnung. Genau dies spiegelt der Film wider - auch heute noch, nach fast 87 Jahren. Doch trotz der schwierigen Verhaltnisse, dem extrem niedrig angesetzten Produktionsbudget der Nachkriegszeit und dem Trend, alles irgendwie nach den Formvorgaben der expressionistischen Kunstler-Avantgarde der 1910er Jahre, schaffte es Murnau, einen ausdrucksstarken Film zu produzieren, der seine eigene expressive Art in sich birgt. Die distanzierte Betrachtungsweise unserer Generation lasst uns jedoch das als expressionistisch erscheinen, was fruher romantisch hiess"1. So wird die zwischenmenschliche Beziehung und die Ubermacht der Liebe zentraler empfunden worden sein, als in heutigen Tagen, in denen man mehr auf die Mise en Scene und die Wirkung von verschiedenen Filmstil-Elementen achtet. Eine durchgangige Problematik zeigte sich bei der Erschliessung des Themas mit der subjektiven Filmrezeption, die jeden Zuschauer begleitet. Aufgrund dessen ziehe ich verstarkt zeitgenossische Rezeptionen, wie beispielsweise die von Siegfried Kracauer mit ein, die jedoch schon damals ahnlich pragmatische Ansatze behandelten. Diese Subjektivitat der Wahrnehmung wird wahrend der Betrachtung des Unheimlichen, eine starke Beziehung zum direkten Filmerleben eingehen und versucht zu veranschaulichen, was das Unheimliche so unheimlich macht. Hierbei ist naturlich der historische Kontext zu beac"
 

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