Schauerliches in der Novellistik Theodor Storms

Front Cover
GRIN Verlag, 2007 - 104 pages
0 Reviews
Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Humboldt-Universitat zu Berlin, 71 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Theodor Storms (1817-1888) Erzahlungen zeugen von einer auffallenden Vorliebe fur geisterhafte Erscheinungen. Ziel dieser Arbeit ist es, Schauerelemente in den Novellen Storms und zwei seiner Zeitgenossen, Jeremias Gotthelf (1797-1854) und Theodor Fontane (1819-1898), herauszuarbeiten sowie in ihrer Ausfuhrung und Entwicklung zu bewerten. Danach wird die Frage verfolgt, wie sich die untersuchten Erzahlungen von Storm, Gotthelf und Fontane vor der Gattungstradition des Schauerromans darstellen. Dabei wird sich zeigen, dass die drei Autoren Komponenten des Genres nicht unverandert kopieren. Sie nehmen - jeder auf seine Weise - Elemente auf, verandern sie und verwenden sie fur ihre eigenen Zwecke."
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Einleitung
1
Ein Kriterienkatalog
7
Ein Blick auf Zeitgenossen
60
Vergleichende Analyse
81
Bibliographie
88
Copyright

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 8 - (...) ein stoffliches, situationsmäßiges Element, dessen Inhalt knapp und allgemein formuliert werden kann, zB als der Mann zwischen zwei Frauen (...)
Page 60 - Bärhegenhubel ein großes Schloß zu bauen; dort, wo man noch jetzt, wenn es wild Wetter geben will, die Schloßgeister ihre Schätze sonnen sieht, stand das Schloß. Sonst bauten die Ritter ihre Schlösser über den Straßen, wie man jetzt die Wirtshäuser an die Straßen baut, beides, um die Leute besser plündern zu können, auf verschiedene Weise freilich. Warum aber der Ritter dort auf dem wilden...
Page 13 - Maler Nolten", welcher damals erschien, machte großen Eindruck auf sie, so daß sie ihn immer wieder las; erst das Ganze, dann diese oder jene Partie, wie sie ihr eben zusagte. Die Gestalten des Dichters wurden für sie selbstbestimmende lebende Wesen, deren Handlungen nicht mehr an die Notwendigkeit des dichterischen Organismus gebunden waren...
Page 23 - wilden Moors" entlang, das sich derzeit, so weit der Blick reichte, nach Norden hinauszog. Es schien hier, als sei plötzlich der letzte Sonnenschein, der noch auf Erden war, von dieser düsteren Steppe eingeschluckt worden. Zwischen dem schwarzbraunen Heidekraut, oft neben größeren oder kleineren Wassertümpeln, ragten einzelne Torfhaufen aus der öden Fläche; mitunter aus der Luft herab kam der melancholische Schrei des großen Regenpfeifers, der einsam darüber hinflog. Das war alles, was man...
Page 23 - ... nach Norden hinauszog. Es schien hier, als sei plötzlich der letzte Sonnenschein, der noch auf Erden war, von dieser düsteren Steppe eingeschluckt worden. Zwischen dem schwarzbraunen Heidekraut, oft neben größeren oder kleineren Wassertümpeln, ragten einzelne Torfhaufen aus der öden Fläche; mitunter aus der Luft herab kam der melancholische Schrei des großen Regenpfeifers, der einsam darüber hinflog. Das war alles, was man sah und hörte.
Page 1 - Jens Saathoff, Motive krisenhafter Subjektivität, Eine vergleichende Studie zu deutscher und englischer Schauerliteratur des 18. und 19, Jahrhunderts, Frankfurt a. M.
Page 61 - ... Thomas Le Blanc: Roboter und Zeitmaschinen. Fünf Essays zur Science Fiction Band 4 Michael Küttner: Psychedelische Handlungselemente in den Märchen der Brüder Grimm Band 6 Annette Breitenfeld: Die Begegnung mit außerirdischen Lebensformen. Untersuchungen zur Science-Fiction-Literatur der DDR Band 7 Birgit Grein: Von Geisterschlössern und Spukhäusern. Das Motiv des gothic castle von Horace Walpole bis Stephen King Band 1 1 Stefanie Zech: Warnung vor dem übermächtigen Staat.
Page 55 - Gestalt einer hä'sslichen, buckligen alten Frau mit langer, krummer Nase, die mit ihren Zauberkräften den Menschen Schaden zufügt u. oft mit dem Teufel im Bunde steht: eine böse, alte H.; die Kinder wurden von einer H.
Page 1 - Vampire, geschieht ein Ereignis, das sich aus den Gesetzen eben dieser vertrauten Welt nicht erklären läßt.

Bibliographic information