Schein und Sein in 'La Desheredada' von Benito Pérez Galdós

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GRIN Verlag, 2011 - 60 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,0, Universitat Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Benito Perez Galdos hat mit La desheredada nicht nur den so genannten ersten naturalistischen Roman Spaniens geschrieben; vielmehr ist er ein Abbild der Veranderungen, die das 19. Jahrhundert pragten: Desamortizacion, Verfall des Adels und synchroner Aufstieg einer kleiner Schicht des reichen Burgertums; soziale Missstande der breiten Masse und parasitare Mentalitat der Oberschicht sind die wohl auffalligsten Merkmale. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Aufhebung der Schichten, zumindest hinsichtlich Verhalten und Ausserlichkeiten. Die realistische Darstellung der spanischen Gesellschaft der Jahre 1872-1876 soll in dieser Arbeit im Vordergrund stehen. Der Autor schafft es mit Hilfe der Figur Isidora Rufete und ihres Umfeldes die historischen Ereignisse dieser Jahre darzustellen und aufzuzeigen, in wie weit diese Geschehnisse Auswirkungen auf das Individuum haben. Er analysiert demnach komplexe historische Veranderungen und psychologische Abgrunde, um seine Enttauschung kundzutun: fur die Liberalen war die Restauration ein wahrer Ruckschlag, die Scheinheiligkeit der Gesellschaft kaum noch zu ertragen
 

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Contents

Einleitende Worte
3
Textanalyse
10
Conclusio
24
Copyright

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