Scheitern der Basisdemokratie im repräsentativen Parlamentarismus am Beispiel der Grünen

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GRIN Verlag, 2009 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,3, Universitat der Bundeswehr Munchen, Neubiberg, Veranstaltung: Politische Partizipation in Deutschland, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einfuhrung Im Blickfeld einer baldigen Bundestagswahl und unter Berucksichtigung der Umfrageergebnisse, die Verlust der grossen Volksparteien an Wahlerschaft vorhersehen, ist die Bedeutung kleiner Parteien nicht zu unterschatzen. Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands befindet sich seit geraumer Zeit in einem Abwartstrend der Wahlergunst, zudem treten immer mehr Mitglieder aus der Partei aus. Nicht nur die relativ neue Linkspartei konnte von diesem Stimm- und Sympathieverlust profitieren, sondern auch eine Partei, die sich in einem Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten in der deutschen Parteienlandschaft festgesetzt hat, sowohl eine langjahrige Erfahrung in der Oppositionsrolle, als auch der Regierungsverantwortung vorweisen kann. Seit dem Einzug in den Deutschen Bundestag 1983 und den ersten Erfahrungen auf Landerregierungsebene ab 1985 sind Bundnis 90/ Die Grunen aus den bundesdeutschen Parlamenten nicht mehr wegzudenken. Hierbei ist es interessant zu untersuchen, was sich fur die Grunen als Regierungspartei verandert hat. Offensichtlich haben verschiedene innerparteiliche Entwicklungsprozesse auf struktureller, ideologischer und praktischer Ebene stattgefunden. Konsens besteht weitgehend darin, dass diese notwendig waren, um die Handlungsfahigkeit im parlamentarischen Betrieb, insbesondere in der Regierungsverantwortung, aufrechterhalten oder gar verbessern zu konnen. Ubereinstimmend werden auch basisdemokratische Parteielemente als langfristig hinderlich bei dringlichen, erforderlichen Entscheidungsfindungen betrachtet. Daraus leitet sich eine zentrale These ab: Das Modell der Basisdemokratie der Grunen ist im reprasentativen Parlamentarismus gescheitert. Im Folgenden meiner Seminararbeit werde ich eini"
 

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Contents

Einführung
3
Das Scheitern nach 1998
13
Literaturverzeichnis
19
Copyright

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Common terms and phrases

Amt und Mandat Anforderungen an parteiinterne Band 16 Basis Basisdemokratie im repräsentativen Beispiel der Grünen Bewegungspartei Blickwinkel der Macht Bukow Bundespartei Bündnis 90/Die Bündnis 90/Die Grünen Bürgerinitiativen Demokratietheorie entfant terrible Ermer externe Kommunikation Forschungsgruppe Deutschland Fraktion Frankfurt am Main graue Wirklichkeit Grüne Politik Grüne Theorie Handlungsfähigkeit hierbei http://socio.ch/movpar/t_ehrler.htm Hufnagel Identität ideologischen imperative Mandat inhaltliche innerparteiliche Strukturanpassung Jörn Judith Kommunikation für moderne Kontrolle Lamla Legislaturperiode lsabel Macht und Moral moderne Regierungs-)Parteien München neuen Herausforderungen Neuen sozialen Bewegungen Notwendigkeit strategischer Steuerung Opladen Organisation und externe Parlament parlamentarischen Demokratie Parteibasis Parteigründung parteiinterne Organisation Parteimanagement vor neuen Parteiorganisation Politik zwischen Macht politische System Rahmenbedingungen Rammelt Realos Regierungs-)Parteien am Beispiel Regierungsverantwortung 1998 Regierungsverantwortung 1998-2002 repräsentativen Parlamentarismus Repräsentativität Rotationsprinzip Rousseaus Salomon Scheitern der Basisdemokratie Schriftenreihe der Forschungsgruppe Sebastian sollte staatstragenden Partei Stand stark Stephan Sternstein Steuerung sowie Anforderungen strategischer Steuerung sowie Strukturanpassung der Bundespartei Strukturen System der Bundesrepublik Theorie und graue Trennung von Amt Vandamme

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