Schematheoretische Lesemodelle, Kontextualisierung und Textverstehen

Front Cover
Bod Third Party Titles, 2008 - 132 pages
0 Reviews
Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1.0, Universitat Siegen, 120 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschaftigt sich mit der Frage, auf welche Weise Wissenspakete in den Leseprozess eingehen und damit Textverstehen uberhaupt erst ermoglichen. Im folgenden Kapitel wird der Leseprozess und wie Schemata daran beteiligt sind zunachst anhand den Ausfuhrungen Ballstaedts et al. (1981) dargestellt. Da deren Ausfuhrungen allerdings in einigen Punkten zu kurz greifen, werden in Kapitel 3 die Begriffe Schema, Frame und Script einander genauer gegenubergestellt und versucht, Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede herauszustellen. In Kapitel 4 wird versucht herauszufinden, welche Struktur kognitive Schemata haben bzw. auf welche Weise sie im Gedachtnis gespeichert werden und wie sie wirksam sind. In diesem Zusammenhang wird auch darauf eingegangen, wie Schemata uberhaupt erworben werden. In Kapitel 5 werden die kognitiven Operationen beschrieben, die fur das Erkennen eines Wortes im Satz notwendig sind - und damit, wie Schemata aktiviert werden konnten. In Kapitel 6 schliesslich wird die Wortebene verlassen und anhand des zyklischen Modells der Textverarbeitung nach van Dijk & Kintsch (1983) erortert, auf welche Weise globalere Schemata, wie etwa Wissen um kulturelle Kontexte, das Verstandnis von Einheiten auf der Satzebene beeinflussen konnen

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Bibliographic information