Schenkenbuch: Rhein- und Weinlieder

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H. Keller, 1880 - Drinking songs - 248 pages
 

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Page 10 - Sonn' ich sein: — wie küßt' ich dich mit heißem Strahl Und ewig wärst du mein! ' Und wärest du ein lichter Stern, So möcht die Nacht ich sein, Dann wärst du ewig nah und fern, Nur mir, nur mir allein ! Und wärst die junge Erde du Im holden Mondenschein, In dir dann fänd ich Glück und Ruh Und möcht' begraben sein. Das wünscht' ich mir wohl tausendmal . Und wünsch' es ewig neu, Und werd' auch wieder tausendmal Mir selber ungetreu.
Page 62 - ... die Seele rein. Was braucht man mehr, um froh zu leben, als Freiheit, Liebe, Lied und Wein! Und doch, die Freiheit zu verscherzen, trieb's mich nach einem Throne hin. Wie ruh' ich fromm an deinem Herzen, du goldgelockte Königin! Die schönsten Augen sollen leben und meiner Nächte Sterne sein. Ach, was sie fordern, was sie geben, ist süßer noch als Lied und Wein! Und die auf ihren Schätzen brüten, wie lach' ich die Philister aus: mein volles Herz ist nicht zu hüten, und jedem offen steht...
Page 61 - Schenken kehr' ich ein, Von Liebe, Lied und Iugend trunken. Drei Iahre schon geriet der Wein! Und auch im vierten blühen Reben. Ihr lieben Freunde, stimmet ein: Was braucht man mehr, um froh zu leben, Als Leichtsinn, Liebe, Lied und Wein? Wie sich die armen Thoren plagen, Für sich erst, dann fürs Vaterland; Geduldig alle Lasten tragen Um Amt und Würden, Stern und Band. Wie leicht wär's, ihnen nachzustreben, Blieb dabei nur die Seele rein. — Was braucht man mehr, um froh zu leben, Als Freiheit,...
Page 73 - Hängende Gärten und steinigte wände, Wunder an Wunder in Wechsel gestellt! Trägt da nicht alles ein göttliches Siegel? Und aus des Stromes smaragdenem Spiegel strahlt Dir, ein Eden, entgegen die Welt...
Page 61 - Wie bin ich, ach, so tief gesunken ! In allen Schenken kehr' ich ein, von Liebe, Lied und Jugend trunken. Drei Jahre schon geriet der Wein!
Page 24 - Daß man mich schlagen mag. Mein gutes Volk, man bläut dir ein, Die Freiheit sei nichts nutz, Rein sei der Himmel nur allein, Die Erde Koth und Schmutz. Und dabei merkst du nimmermehr Ein Thor begreift es schier — Wenn etwas an dem Himmel wär', Ließ man die Erde dir.
Page 72 - Vurgen und Schlösser auf leuchtenden Höhn! wird es auch immer und immer gesungen, Ist es doch nimmer genug noch erklungen: Frei ist das leben am Rhein — und wie schön ! prunkende Städte im sonnigen Glänze, Zierliche Vörfer im wonnigen Kranze, Kirchen, Kapellen mit Glockengetön!
Page 74 - Vurgen auf leuchtenden Höhn! wird es auch immer und immer gesungen, Ist es doch nimmer genug noch erklungen: Frei ist das leben am Rhein — und wie schön ! ?! Der Fuchs von Aßmannshausen.
Page 9 - So möcht' das Meer ich sein, Dann rauscht' und stürmt' ich immerzu: Auf ewig bist du mein! Und wärest du der Tau im Thal, So möcht' die Sonn' ich sein, — Wie küßt' ich dich mit heißem Strahl — Und ewig wärst du mein!
Page 24 - Vonzen- und das Junkertum Hat abermals gesiegt; Das gute Volk ist still und stumm Und sinnt, woran es liegt. Es wandelt die Gedankenbahn Und träumt am hellen Tag Und fragt : was Hab

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