Schichtenspezifische Sozialbeziehungen und ihr Einfluss auf die Sprache

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 2,0, Universitat Duisburg-Essen, Veranstaltung: Grundprobleme der Kontaktlinguistik, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Vorbemerkungen In den letzten Jahrzehnten hat sich die Forschung laut Eva Neuland sehr intensiv mit den Zusammenhangen von Gesellschaft und Sprache beschaftigt. Speziell in Grossbritannien und in der Bundesrepublik entstanden Arbeiten, die das Problem der Beziehung von Spracherwerb und sozialen Schichten aufgreifen. In diesen Arbeiten ging man allgemein von der Tatsache aus, dass Kinder aus Arbeiterschichten schlechtere Schulerfolge aufweisen als ihre Altersgenossen aus hoheren Gesellschaftsschichten und dass das schichtenspezifische Sprachverhalten eine wichtige Rolle beim Scheitern dieser Kinder spielt.1 Ein wichtiger Vertreter dieses Problembereichs ist der Englander Basil Bernstein. Er vertritt die Theorie, dass die Unterschicht und die Mittelschicht zwei voneinander verschiedene Sprachen einer gemeinsamen Kultursprache benutzen. Dieser Unterschied liegt nach Bernstein in den schichtspezifischen Sozialbeziehungen begrundet. Verschiedene soziale Strukturen schaffen auch verschiedene linguistische Codes. Diese linguistischen Codes bestimmen spezifische Prinzipien der Auswahl aus der gemeinsamen Kultursprache, die beim Individuum ein Planungsverfahren in Gang setzen, das bei der Vorbereitung der Sprachweise leitend wird. Das Erlernen einer Sprechweise bedeutet folglich, dass dem Individuum beim Sprechen und beim Zuhoren die Identitat seiner sozialen Struktur aufgezwungen wird.2 Im folgenden Absatz soll die Erklarung des Begriffs soziale Strukturen" analysiert werden."
 

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