Schillers Blick auf die Frage nach dem Schönen und der Kunst vor dem Hintergrund der Interessen seiner Zeit

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GRIN Verlag, 2008 - 76 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Note: 2,0, Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (Deutsch als Fremdsprachphilologie), Veranstaltung: Seminar: Die Kunst und die Wahrheit, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Schrift Uber die asthetische Erziehung des Menschen (1793/1795) ist der dritte Versuch Schillers uber die Schonheit zu schreiben. Zuvor legte er schon in den Schriften Kallias, oder uber die Schonheit (1793) und Anmut und Wurde (1793) seine Uberlegungen dar. Schillers Gedanken zur asthetischen Erziehung sind ein Wendepunkt in der Philosophie. Zum ersten Mal wurden der Selbstzweck der Kunst und die Kunst als Mittel zur positiven gesellschaftlichen Veranderung aufgehoben. Der Grundgedanke des Dichters ist der Weg zur Freiheit uber die Schonheit, die Wandlung des Notstaates in einen sittlichen Vernunftstaat. Hierzu arbeitet er ein Konzept aus, das durchdrungen von seinem Humanitatsideal und dem Glauben an die Entwicklungsfahigkeit der Menschheit ist. In dieser Veranderung der Gesellschaft sieht Schiller jedoch auch Schwierigkeiten und stellt deshalb fest, dass es eine Aufgabe fur mehr als ein Jahrhundert sein wird. Die zeitgeschichtliche franzosische Revolution beeinflusste sehr stark Schillers Uberlegungen daruber. Auch seine intensive Beschaftigung mit der Philosophie Kants nimmt zunehmend Einfluss auf seine programmatischen Vorstellungen. Diese und manche andere Aspekten werden in folgendem Text genauer betrachtet.
 

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