Schlüsselqualifikationen in beruflichen Abschlussprüfungen

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GRIN Verlag, 2007 - 88 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Didaktik, Wirtschaftspadagogik, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg, 60 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Diplomarbeit behandelt zunachst die Schlusselqualifikationskonzepte nach Mertens und Reetz sowie ihre Bedeutung in der Berufspraxis. Daran anschliessend werden fur den Beruf notige Fach- und Sozialkompetenzen aufgezeigt.Was sind die Anforderungen an gute Abschlussprufungen? Was sind die Kritikpunkte am traditionellen Prufungswesen? Diese Fragen werden ausfuhrlich behandelt bevor eine konkrete Abschlussprufung hinsichtlich der geforderten Kriterien untersucht wird., Abstract: Seit mehreren Jahrzehnten ist das Konzept der Schlusselqualifikationen standig in der Diskussion und es kursieren in der Literatur die unterschiedlichsten Ansatze zu diesem Konzept. Ziel dieser Arbeit ist es, das Abprufen von Schlusselqualifikationen in der Abschlussprufung zum Bankkaufmann naher zu durchleuchten. Hierbei steht also die Frage im Vordergrund, inwieweit die heutigen Abschlussprufungen Ihrem eigenen Anspruch gerecht werden, nicht nur reines Fachwissen, sondern eben auch Schlusselqualifikationen abzuprufen. Deshalb wird im ersten Teil dieser Arbeit zunachst auf den Begriff der Schlusselqualifikationen naher eingegangen. Hierbei wird zunachst das Konzept von Dieter Mertens, der als Vorreiter in der Diskussion um die Schlusselqualifikationen gilt, erlautert. Des Weiteren wird die Wichtigkeit von Schlusselqualifikationen in der taglichen Berufspraxis aufgezeigt. Was sind die Anforderungen der Wirtschaft an die Schule? Welche Qualifikationen werden von den Absolventen seitens der Betriebe erwartet? Ist reines Fachwissen in der heutigen Zeit noch ausreichend, um im Berufsleben bestehen zu konnen? Anschliessend wird ein zweiter Ansatz von Lothar Reetz vorgestellt. Hiernach stellt sich die Frage, welcher der beiden Ansatze eher mit den Forderungen der Schulen und Betriebe
 

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Contents

Einleitung und Problemaufriss 4 2 Schlüsselqualifikationen
5
Anforderungen an neue Prüfungs beziehungsweise Aufgabenformen
39
Überprüfung konkreter Bankabschlussprüfungsaufgaben
54
Copyright

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Common terms and phrases

Abbildung abgeprüft Abprüfen Abschlussprüfung zum Bankkaufmann/zur abzuprüfen Anforderungen anhand Ansatz Aufgabenbeispiel Aufgabenformen aufgrund Ausbildung Ausbildungsberufe Ausbildungsordnungen Auszubildenden Bankberuf Bankfachwirt Bankkaufmann Bankkaufmann/Bankkauffrau Bankkaufmann/zur Bankkauffrau Baufinanzierung Beispiel beispielsweise berufliche Handlungskompetenz Beziehungsebene beziehungsweise Bezug Bloom Distanzverhalten Dörner durchaus Endzustand Entscheidung erster Euler Evaluation Fach Fachkompetenz Fähigkeiten Fakten pauken Faktenwissen Frage gebundenen Aufgaben gefordert geht gestreckten Abschlussprüfung Girokonto Hahn Halbeinkünfteverfahren handelt Handlungsorientierung Herrn Flieger Hierbei höheren Informationen Interpolationsproblem Interpretationsobjektivität Kapitel Kenntnisse Kommunikationsfähigkeit Kommunikationskompetenz Kompetenzen konkreten Konzept Kritikpunkt Kunden Kundenberatungsgespräch Kundenorientierung Laufzeit Monate Laufzeit Lernziele Lothar Reetz mangelnden Zielgenauigkeit Mertens Methodenkompetenz möglich Monate Laufzeit Monate Multiple-Choice mündlichen Prüfung muss neuen non-verbale Kommunikation Objektivität offenen Aufgaben Persönlichkeitskompetenz Praxisnähe Problem Problemlösefähigkeit Problemtypen Prü Prüfer Prüfling Prüfungsaufgaben Prüfungsform Qualifikationen Rahmenlehrplan Reetz reine Wissensebene Reliabilität Sachverhalt Schlüsselqualifikationen schriftlichen SCHUFA Schüler Situation soll sollte somit sowie sowohl Sozial Sozialkompetenz Sparbrief Stelle Stellenanzeige Stender Stufe Tatsache Taxonomiestufe Teamfähigkeit Teil tenz Testtheorie ungebundenen unserem unterschiedliche Validität Verkaufsgespräch verstanden Weiteren Wissen Zufallsleistung Zwischenprüfung

Popular passages

Page 20 - Fachkompetenz bezeichnet die Bereitschaft und Fähigkeit, auf der Grundlage fachlichen Wissens und Könnens Aufgaben und Probleme zielorientiert, sachgerecht, methodengeleitet und selbständig zu lösen und das Ergebnis zu beurteilen.
Page 41 - Durch die Abschlußprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die erforderlichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen praktischen und theoretischen Kenntnisse besitzt und mit dem ihm im Berufsschulunterricht vermittelten, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen.
Page 21 - Ein Individuum steht einem Problem gegenüber, wenn es sich in einem inneren oder äußeren Zustand befindet, den es aus irgendwelchen Gründen nicht für wünschenswert hält, aber im Moment nicht über die Mittel verfügt, um den unerwünschten Zustand in den wünschenswerten Zielzustand zu überführen". Daraus folgt, daß ein Problem durch drei Faktoren gekennzeichnet ist: „1. Unerwünschter Anfangszustand sa. 2. Erwünschter Endzustand sw. 3. Barriere, die die Transformation von s* in s
Page 30 - Sozialkompetenz bezeichnet die Bereitschaft und Fähigkeit, soziale Beziehungen zu leben und zu gestalten, Zuwendungen und Spannungen zu erfassen, zu verstehen sowie sich mit anderen rational und verantwortungsbewusst auseinanderzusetzen und zu verständigen.
Page 45 - Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan) vermittelt werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern. (2) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse sollen so vermittelt werden, dass der Auszubildende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt wird,...
Page 54 - I. id ii ;ii eines Testes gibt den Grad der Genauigkeit an, mit dem dieser Test dasjenige Persönlichkeitsmerkmal oder diejenige Verhaltensweise, das (die) er messen soll oder zu messen vorgibt, tatsächlich mißt.
Page 9 - Breitenelemente: hierbei handelt es sich "um solche speziellen Kenntnisse und Fertigkeiten, die über breite Felder der Tätigkeitslandschaft nachweislich als praktische Anforderung am Arbeitsplatz auftreten"; 4.
Page 45 - Kenntnisse sollen so vermittelt werden, dass der Auszubildende zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne des § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt wird, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 7 und 8 nachzuweisen.
Page 20 - Situationen sachgerecht, durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich zu verhalten. Handlungskompetenz beinhaltet hierbei ähnlich wie in obigen Modellen Fachkompetenz, Personalkompetenz und Sozialkompetenz.

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