Schlaf und Traum - Ein ‹berblick

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GRIN Verlag, 2007 - 92 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 2,0 (= gut), Universitat Bielefeld, Veranstaltung: Schlaf und Traum im Mittelalter, 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wer nicht schlaft und traumt stirbt." Ein Mensch verschlaft in etwa 30 Prozent seiner Lebenszeit. Durchschnittlich braucht ein Erwachsener sechs bis neun Stunden Schlaf pro Tag, wobei es gleichgultig ist, ob er tagsuber oder nachts schlaft; wichtig ist vor allem ein gleichmassiger Schlaf-Wach-Rhythmus. Wahrend man den Schlaf von der Antike bis in die Neuzeit als Gabe der Gotter," Huter des Lebens" oder Balsam fur die Seele" schatzte, betrachtete man ihn im naturwissenschaftlich-technischen Zeitalter als verlorene Zeit." Er galt als ein notwendiges Ubel, welches der Preis war, den man Nacht fur Nacht zahlen musste, um tagsuber aktiv und leistungsfahig zu sein. Der Schlaf wurde als rein passiver Zustand gesehen, wahrend dem die Koperfunktionen auf ein Minimum reduziert waren. Die vorliegende Arbeit soll zum ersten einen Uberblick geben uber das Phanomen Schlaf, die Herkunft des Wortes und seine Bedeutung und eine medizinische Betrachtung des Schlafes. Ferner werden behandelt: Schlaf als Bruder des Todes, Schlaf in der Gesellschaft des Mittelalters, Damonen der Nacht" und Schlafstorungen sowie Schlafmittel. Der zweite Teil beschaftigt sich mit dem Traum, einer medizinischen Betrachtung des Traumes, der Geschichte der Traumdeutung und der Traumdeutung speziell im Mittelalter. Weiterhin werden einige typische Redewendungen auf ihre Bedeutung hin untersucht. Der Bezug zur mittelalterlichen Weltanschauung wird dabei besonders berucksichtigt. Ebenso die Auswirkungen dieser sowohl auf das Verstandnis von Schlaf als auch von Traum

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