Schreiben mit und über Zeit in der Literatur des 20./21. Jahrhunderts

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GRIN Verlag, 2012 - 68 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,1, Universitat Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit werden drei Erzahlungen (Nadolny: Die Entdeckung der Langsamkeit, Mora: Alle Tage, von Duffel: Houwelandt) untersucht, die jeweils die Biographie eines Charakters oder der verschiedenen Charaktere, von denen sie handeln, beleuchten und damit zwangslaufig zeitlich verankert sind. Dem Erzahlen des linearen, zeitlich abgeschlossenen Menschenlebens als Kontext haftet eine Zeitdualitat an, wie sie auch fur andere Erzahlungen gilt: so ist die Lebenszeit als erzahlte Zeit (Zeit der Geschichte) (GENETTE 2010: 17) klar umrissen, insofern die ausseren Grenzen von Anfang und Ende der Geschichte sich von selbst ergeben und eine lineare Zeitfolge von beispielsweise Geburt bis Tod der Erzahlung zu Grunde liegt. Andererseits bietet die Erzahlzeit (Zeit der Erzahlung) (ibid.) die Moglichkeit, in der Narration durch unterschiedliche Verfahren von der erzahlten Zeit abzuweichen, sei dies durch Veranderung der zeitlichen Abfolge/Ordnung, der Dauer von Ereignissen oder durch andere Verfahren. Wie sich diese Zeitdualitat in der Erzahlung darstellt und urbar machen lasst, wird in dieser Arbeit untersucht."
 

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Contents

Inhalt
1
Familiengeschichte erzählen in Houwelandt
27
Zeit und das Entdecken der Langsamkeit
40
Repräsentation von Zeit
51
Literaturverzeichnis
57
Copyright

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