Schriften des oesterreichischen kinderschutzkongresses, Volume 3

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Abteilung Anstalten Antrag Arzt Ausführungen bedingte Verurteilung Behörden bemerkt Berichterstatter besonders Besserungsanstalten Bestimmungen Böhmen daher Debatte Direktor Durchführung Eferding Eltern ersten Erziehung Exzellenz Fällen Familie Frage Franz Freiherr Fürsorge Fürsorgeerziehung Galizien geltend Gemeinde Generalvormundschaft Gerichte Gerichtssekretär Gesetz gewiß Graz großen Grund Gutachten Herr Herrn hinsichtlich insbesondere Jahren Josef Jugend Jugendfürsorge Jugendstrafrecht k. k. Bezirksrichter k. k. Gerichtsadjunkt k. k. Landesgerichtsrat Karl Kinder Kindermißhandlungen Kinderschutzes Kinderschutzkongresses Knabenhorte kommen Kongresses könnte Krain Krakau Landes Landeskommission Lebensjahre Lebhafter Beifall Lehrer Lehrerschaft Lemberg lichen Liechtenstein Mähren Ministerialrat Mißhandlungen Mitglied möglich müsse Mutter Nacherziehung Niederösterreich notwendig Oberlehrer Oberösterreich öffentlichen Österreich Personen Pflege Pflegeeltern Pflegschafts Pflegschaftsgerichte Prag Präsident Professor Lenz Recht Redner Referent Richter Sache Schule Schutz seien Sittlichkeit soll sollte Staat Steiermark Strafe Strafrecht Syphilis Theodor Escherich unehelichen Universitätsprofessor unserer Vater Vereines Verhältnisse Verhandlungen Versammlung Vertreter Verwahrlosung viel vorbereitenden Komitees Vormund Vormundschaft Vormundschaftsgerichte Vormundschaftsrat Vorredner Vorschlag Vorsitzende Waisenräte weiter Wien wohl Wort Züchtigungsrechtes Zustimmung

Popular passages

Page 223 - Die Umstände, worauf bei Bestimmung der Strafzeit und der Verschärfung Rücksicht zu nehmen ist, sind: a) die Größe und Eigenschaft der strafbaren Handlung; b) das Alter des Schuldigen, je nachdem sich dasselbe mehr der Mündigkeit nähert; c) seine Gemütsart, nach der sowohl aus der gegenwärtigen Handlung als aus dem vorhergehenden Betragen sich äußernden Selbstbestimmung, schädlicheren Neigungen, Bosheit oder Unverbesserlichkeit.
Page 14 - Es gibt für den Staat und sein Volk keine höheren Lebenswerte als seine Jugend, denn Staat und Volk leben für die Zukunft, ihre Gegenwart ist immer nur Vorbereitung eines Werdenden und Ersehnten und soll es sein. Deshalb, des Ganzen, der Gesellschaft und ihrer Bestimmung halber, dürfen wir die Jugend nicht sinken, sich nicht verlieren lassen, und davon beseelt, werden wir aller Widersprüche Herr werden; dieses Ziel muß auch zur Folge haben, daß unserer Bewegung die Gunst aller Mächte des...
Page 156 - Eine Moral ohne Religion mag sich als Paradedegen recht gut ausnehmen, aber wenn Noth an Mann geht und ihr vom Leder ziehen sollt, so zieht ihr eine Pfauenfeder aus der Scheide, ein Ding, das nicht haut und nicht sticht.
Page 73 - Verpflegung zu bewegen suchen. Außerdem hat der Vormund auf öffentliche milde Stiftungen und bestehende Armen-Anstalten so lange einen gerechten Anspruch, bis der Minderjährige im Stande ist, sich durch eigene Arbeit und Verwendung selbst zu ernähren.
Page xii - Welche besonderen sanitären Verhältnisse kommen in den Fragen des Kinderschutzes und der Jugendfürsorge in Betracht und welche Maßnahmen sind hier in erster Linie zur Anwendung zu bringen?
Page xii - Kinder zu gewähren ? 2. Empfiehlt es sich, gewissen Vereinen und Anstalten oder Körperschaften, in deren Obsorge ein Kind sich befindet, die Rechte und Pflichten der Vormundschaft zu übertragen, eventuell unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen empfiehlt sich dies?
Page xi - Fragen: 1. Welche Maßnahmen wären zum Schutze der bei fremden Personen in Pflege stehenden Kinder (Zieh-, Halte- und Kostkinder) einzuleiten und welche Rechte wären den Pflegeeltern in Ansehung dieser Kinder zu gewähren ? 2.
Page 99 - der bei fremden Personen in Pflege stehenden« Zieh-, Halte-und Kostkinder und um die Frage ging, »ob zum Schutze der Gesundheit, sowie der körperlichen und moralischen Integrität von Kindern besondere strafrechtliche Normen aufgestellt werden sollen«.
Page xiii - Bedingungen empfiehlt sich dies? 3. Empfiehlt es sich, in den einzelnen Gemeinden Organe der Selbstverwaltung zu schaffen, welche die Gerichte in der Ausübung ihrer pflegschaftsbehördlichen Funktionen zu unterstützen hätten ? 4.
Page 77 - Einzug gehalten hat, so daß heute bereits vom Erzgebirge und vom äußersten Nordosten Galiziens bis an die Adria die segensreiche Institution des Waisenrates in tausend und abertausend Gemeinden des Reiches besteht, jenes Waisenrates, der nach dem berufenen Zeugnisse des Gutachters, Ministerialrates Dr.

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