Schriftstellerinnen um 1800 - Die männliche Perspektive: Unter dem besonderen Gesichtspunkt des Dilettantismus

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GRIN Verlag, 2011 - 68 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Literatur der Romantik, Note: 1,3, Martin-Luther-Universitat Halle-Wittenberg (Germanistik), Veranstaltung: Schriftstellerinnen um 1800, Sprache: Deutsch, Abstract: Aus der Einleitung: "Allein schon durch das Gesetz der Natur sind die Frauen ebenso wie die Kinder dem Urteil der Manner ausgesetzt. [...] Die Frau ist dazu geschaffen, dem Mann nachzugeben und selbst eine Ungerechtigkeit zu ertragen. Knaben kann man nie dahin bringen; ihr innerstes Gefuhl erhebt sich gegen die Ungerechtigkeit; die Natur schuf sie nicht, Ungerechtigkeit zu dulden." (Jean Jacques Rousseau: Emile oder uber die Erziehung.12.Auflage. Paderborn/ Munchen/ Wien/ Zurich: Schonigh Verlag 1995. S. 733 u. 795.) Was Jean- Jacques Rousseau hier so unverblumt zur Sprache bringt, durfte wohl manch aufgeklarter Frau von heute die Haare zu Berge stehen lassen. Tatsachlich jedoch entspricht genau dies dem allgemein gultigem Rollenverstandnis im Europa des 18. Jahrhunderts. Auch in Deutschland stiessen Rousseaus programmatische Schriften auf positive Resonanz. Namhafte Padagogen wie Johann-Gottfried Herder stehen vehement hinter dem Gedanken der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und setzen, was die Aggressivitat der Ausserungen angeht, noch kraftig nach. Fur das Feld der Literatur gewinnt dieses Thema im ausgehenden 18. Jahrhundert ebenfalls immer mehr an Bedeutung. Die Frauen dieser Zeit bilden nicht nur einen grossen Teil des Lesepublikums; immer mehr treibt es sie auch zur eigenen schriftstellerischen Betatigung. Stoff fur konfliktreiche Auseinandersetzungen ist hier nun reichlich gegeben. Gegenstand der folgenden Darstellung soll es sein, das mannliche Urteil naher zu betrachten, dem Rousseau zu folge die Frauen, und hier besonders die Autorinnen um 1800, ausgesetzt sind. Wie beurteilen die mannlichen Zeitgenossen die literarischen Bestrebungen des anderen Geschlechts und welche Legitimationen fuhren sie dabei ins Feld? Zuna
 

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Inhalt
2
Martin Wieland über den Nutzen des Fräulein von Sternheim
14
Fazit
26
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