Schuld, Schicksal, Götterwille: Die Darstellung der Dido-Minne im Eneasroman Heinrichs von Veldeke

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GRIN Verlag, 2009 - 68 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 2.3, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Heinrich von Veldeke: Eneasroman, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Liebesromane, -gedichte, -filme, unzahlig sind heutzutage die Auseinandersetzungen mit dem Thema Liebe. Selbst die Werbung, deren Aufgabe es ist, zum Konsum zu verleiten, benutzt Liebessymbole, um die Leute anzusprechen. Kaum ein Thema beruhrte Menschen uber Jahrhunderte, ja Jahrtausende so sehr. Die Faszination der Kraft, die aus diesem Gefuhl entspringen kann, aber auch das Zerstorungspotential, das in nicht erfullter oder verratender Liebe liegen kann, wird immer wieder thematisiert. Allein die Auseinandersetzungen und Verarbeitungen in Literatur und Theater sind unzahlig, besonders die ungluckliche Liebe fesselt Publikum und Leser. Beliebt ist die Liebe zweier Menschen, die an den ausseren Umstanden in der Gesellschaft oder der Familie scheitert wie beispielsweise Romeo und Julia - Shakespears Werk erfreut sich auch heute noch solcher Beliebtheit, dass es immer wieder verfilmt wird. Der Selbstmord des Liebenden aus nicht erwiderter Liebe wird auch gerne thematisiert, man denke an Goethes Werther. Im Mittelalter erfahrt die Liebe mit der Minnedichtung besondere Beachtung und wird zum Thema einer ganzen Stilrichtung. Auch in Heinrichs von Veldeke deutschen Fassung des Eneasromans ist die Minne das zentrale Thema. Mit der Problematik der Dido-Geschichte wird das Bedurfnis der Leser/ Zuhorer nach einer tragischen Liebesgeschichte bedient, denn es wird das Schicksal einer unglucklich Verliebten, die sich schliesslich vor Verzweiflung selber umbringt, erzahlt. Veldeke, der vielen als Grunder der deutschsprachigen hofischen Dichtung gilt, orientiert sich in seiner Fassung sehr an der Vorlage eines franzosischen Zeitgenossen. So sieht Kartschoke Veldekes Eneasroman als keine grosse Dichtung,"
 

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Contents

Einleitung
3
Schuld Schicksal oder Götterwille?
8
Schlussbetrachtung
27
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