Schulordnungen, schulbücher, und pädagogische miscellaneen aus den landen deutscher zunge: Im auftrage der Gesellschaft für deutsche erziehungs- und schulgeschichte, Volume 7

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Popular passages

Page 328 - Oratorem autem instituimus illum perfectum, qui esse nisi vir bonus non potest, ideoque non dicendi modo eximiam in eo facultatem, sed omnis animi virtutes exigimus.
Page 375 - Vorstellung: eruditam Philosophiam requiro, non illas cavillationes, quibus nullae res subsunt. Ideo dixi unum quoddam Philosophiae genus eligendum esse, quod quam minimum habeat Sophistices et iustam methodum retineat: talis est Aristotelis...
Page 206 - Dialectica lehret noch gibt das Vermögen nicht, der sie schon gelernt hat und wol kann, von allen Sachen zu lehren; sondern ist nur ein Instrument und Werkzeug, dadurch wir fein richtig und ordentlich lehren, was wir wissen und verstehen.
Page 455 - Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn Giner ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder. Und sollt niemand Vater heißen auf Erden; denn Ewer ist euer Vater, der im Himmel ist. Und ihr sollt euch nicht lassen Meister nennen; denn Einer ist euer Meister, Christus.
Page 207 - Philosophi, weise Leute, und die ganze Vernunft lehren oder erdenken kann, das zum ehrlichen Leben nützlich sei, das .gibt die Historie mit Exempel und Geschichten gewaltiglich und stellet es gleichsam vor die Augen, als wäre man dabei, und sehe es also geschehen, alles, was vorhin die Worte durch die Lehre in die Ohren getragen haben.
Page 422 - Einen tag aber, als Sonnabend oder mitwoch, sol man anlegen, daran die kinder christliche Unterweisung lernen. Denn etliche lernen gar nichts aus der heiligen schrift. Etliche lernen die kinder gar nichts, denn die heilige schrift. Welche beide nicht zu leiden sind.
Page 205 - So lieb nun als uns das Evangelium ist, so hart laßt uns über den Sprachen halten. Denn Gott hat seine Schrift nicht umsonst allein in die zwei Sprachen schreiben lassen, das Alte Testament in die hebräische, das Neue in die griechische.
Page xxi - Johann von Dalberg, ein deutscher Humanist und Bischof (geb. 1455, Bischof von Worms 1482, f 1503).
Page 380 - Das unbedingte und nicht zu bezweifelnde Ansehen desselben, seine regelgebende Autorität, seine nie hoch genug zu preisende Vortrefflichkeit sind feststehende Axiome. welche der deutsche Humanismus von dem italienischen übernimmt, so gläubig wiederholt, als wären es Lehrsätze der Kirche, und damit einen solchen Eindruck macht, dafs erst die neueste Zeit von diesem humanistischen Dogma abzufallen gewagt hat. Auch Melanchthon hatte Anteil an dieser wissenschaftlichen Erbschaft, und Aussagen aus...
Page 205 - Niemand hat gewußt, warum Gott die Sprachen hervor ließ kommen, bis daß man nun allererst stehet, daß es um des Evangelii willen geschehen ist, welches er hernach hat wollen offenbaren und dadurch des Antichrists Regiment aufdecken und zerstören. Darum hat er auch Griechenland dem Türken gegeben, auf daß die Griechen verjagt und zerstreuet, die griechische Sprache ausbrächten, und ein Anfang würden, auch andere Sprachen mit zu lernen.

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