Schutz des Arbeitseinkommens als Grundlage des Familienunterhalts in der Zwangsvollstreckung

Front Cover
GRIN Verlag, 2009 - 60 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Familienrecht / Erbrecht, Note: 15 Punkte, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz (Rechtswissenschaftliche Abteilung), Veranstaltung: Blockseminar im Arbeits- und Familienrecht 2007, JGU Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Circa ein Viertel aller Familienrechtsstreitigkeiten im Jahre 2005 hatten Unterhaltsforderungen zum Gegenstand . Oft bleibt dem obsiegenden Unterhaltsglaubiger nichts anderes ubrig als in das Arbeitseinkommen des Schuldners oder dessen bewegliches Vermogen zu vollstrecken. Dieser muss, neben seinem eigenen Unterhalt, davon jedoch haufig Unterhalt fur weitere Personen leisten. Aus dieser Situation ergibt sich eine schwierige Problemstellung fur den Gesetzgeber, denn sowohl der der vollstreckende Unterhaltsglaubiger als auch nicht vollstreckende Unterhaltsglaubiger haben einen Anspruch auf einen Teil des Lohns des Unterhaltsglaubiger, der fur beide existenznotwendig ist. Der Arbeitslohn stellt in der Mehrzahl der deutschen Familien das einzige Einkommen dar . Daher ist der Gesetzgeber angehalten den Arbeitslohn als Grundlage fur den Unterhalt aller Berechtigten zu schutzen. Hierfur mussen zum einen Unterhaltsanspruche bei der Pfandung durch Dritte Beachtung finden, zum anderen mussen Regelungen fur die Vollstreckung wegen Unterhaltsanspruchen bestehen. Es darf aber auch der jeweilige Glaubiger nicht vergessen werden. Der Schuldner darf auf keinen Fall besser leben als sein Glaubiger" . Seine Befriedigung ist Ziel der Vollstreckung. Der Gesetzgeber hat insofern versucht durch diverse Pfandungsbeschrankungen den Unterhalt der Familienangehorigen, sowie das Existenzminimum des Schuldners zu sichern ohne dabei das Glaubigerinteresse auf Befriedigung aus den Augen zu verlieren. Diese Seminararbeit will diese Abwagung darstellen. Dabei sollen die verschiedenen Konstellationen, in denen Unterhaltsberechtigte betroffen sein konnen, prasentiert und kritisch gewurdigt werden. Zunachst soll kur"
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Familienrechtsstreitigkeiten vor den Amtsgerichten zwischen 1998 und 2005
43
Copyright

Other editions - View all

Common terms and phrases

Absatz allerdings angemessenen Unterhalt Arbeitgeber Arbeitseinkommen Arbeitseinkommen des Schuldners Arbeitslohn Arbeitsrecht Auflage Becker JuS 2004 Bedürftigkeit Beispiel Bengelsdorf NZA 1996 Berechtigten bestehen Bevorrechtigten BGH FamRZ BGH NJW BGHZ Braun NJW 2000 Brox/Walker Brudermüller Büttner FamRZ 1994 Drittberechtigten Drittschuldner Eheleute Eigentumsvermutung eingetragene Lebenspartnerschaften Einkommen des Schuldners Eltern erwerbslosen Ehegatten Erwerbstätigkeit Existenzminimum Existenzminimum des Schuldners Fall Familie Familienmitglieder Familienrecht Familienschutzes Familienunterhalt Forderung gepfändet Gernhuber/Coester-Waltjen geschiedene Ehegatte Gesetzgeber gesetzlichen Unterhaltsansprüche gewöhnliche Gläubiger Gläubigerinteresse grundsätzlich Höhe Inhibitorium insofern JurBüro Kahlpfändung Kropholler Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners Lohnpfändung LPartG möglich Münzberg muss nachehelicher Unterhalt Naturalleistungen Nettoeinkommen nichtehelichen Normzweck notwendigen Unterhalts Personen pfändbaren Arbeitseinkommens Pfändung Pfändung des Arbeitseinkommens Pfändungsbeschluss Pfändungsschutz Putzo Rechtspfleger Regelung Rpfleger Scheidung Schuldner Schutz Smid soll Sozialhilfe Sozialhilfesätze stellt Stöber Taschengeld Taschengeldanspruch Teil des Mehreinkommens Trennungsunterhalt Überweisungsbeschluss umfasst unpfändbar unpfändbaren Teil Unpfändbarer Grundbetrag Unterhalt verpflichtet Unterhaltspflichten Unterhaltsrecht Unterhaltszahlungen verfassungsrechtlich Vollstreckungsgericht Vollstreckungsgläubiger Vollstreckungstitel Vorschrift Zivilprozessordnung Zwangsvollstreckung

Bibliographic information