Schutzumfangskriterien im Urheberrecht: Ein Überblick über das Urheberrecht

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GRIN Verlag, 2010 - 84 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 11,5, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Es handelt sich um eine anschauliche Darstellung des Urheberrechts im allgemeinen sowie des Schutzsystemes im speziellen. Sehr empfehlenswert fur Schwerpunktsstudenten mit entsprechendem Schwerpunkt., Abstract: Die Masse an Menschen und die damit verbundene Fulle an Kreativitat die besteht, lasst es nur logisch erscheinen, dass verschiedene Personen, ob bewusst oder unbewusst, ahnliche Dinge schaffen. So ist es heute nahezu unmoglich etwas vollig Neues, ohne zumindest gedanklicher Verwendung von bereits Gesehenem oder Erlerntem, zu leisten. Dabei ist es egal, was genau ein Mensch erschafft. Zu irgendeinem Zeitpunkt muss eine Auseinandersetzung mit einem bestehendem, wenn auch womoglich vollig andersartigem Werk geschehen sein. Jedem Design eines noch so neuartigen Stuhls liegt die Tatsache zu Grunde, dass bereits vorher Sitzmoglichkeiten bestanden. Jeder Autor eines Buches war sich beim Schreiben seiner Geschichte bewusst, dass auch andere vergleichbare Werke existieren. Und auch der Kunstler, der eine nie da gewesene Form fur eine Plastik gefunden hat, ist sich des Vorhandenseins anderer Skulpturen bewusst. Mit einem bestehenden Werk zu arbeiten kann auf verschiedene Weisen geschehen. Es kann beispielsweise kopiert, ab gemalt, ubersetzt, umgestaltet oder als blosse Inspiration verwendet werden. Ist ein Werk durch das Urheberrecht geschutzt, so sind manche Verwendungen des Werkes dem Urheber vorbehalten. In der Praxis ist es oft schwer zu erkennen, ob die Arbeit eines Dritten die Rechte eines Urhebers an einem bestehenden Werk verletzt, oder ob der Dritte ein eigenstandiges Werk mit eigenen Rechten geschaffen hat. Die Beantwortung dieser Frage ist abhangig von dem Schutzumfang, den das bestehende Werk hatte. Zu klaren ist, anhand welcher Kriterien erkannt werden kann, ob ein neues unabhang
 

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älteren Werkes angewandten Kunst Anscheinsbeweis aufgrund Bearbeitung im Urheberrecht Bearbeitung oder Umgestaltung Berücksichtigung von Werken bestehenden Werk bestimmt BGH GRUR Büscher/Dittmer/Schiwy/Obergfell daher Doppelschöpfung doppelten Lottchen Dreier/Schulze/Schulze Dreyer in HK-UrhR eigene persönliche Schöpfung einfachen Nachschöpfung Ensthaler Form freie Benutzung gem Fromm/Nordemann/Nordemann geistigen Gehalt gemeinfreien geschützten Merkmale geschütztes Werk Gestaltungshöhe Gewerblicher Rechtsschutz Großzitat Haberstumpf Handbuch des Urheberrechts Himmelsscheibe von Nebra hingegen Ilzhöfer individuelle geistige Inhalt innere Abstand jüngeren Werk kleine Münze Kleinzitat Kriterien Kryptomnesie künstlerischen lediglich Loewenheim/Loewenheim Musik Musikwerk muss neuen Werk Nutzung Originalwerk Parodie persönliche geistige Schöpfung Persönlichkeitsrechte Plagiat Rechte Rechtsschutz und Urheberrecht Rehbinder Rspr Schack Schricker/Loewenheim Schulze in Hilty/Geiger Schutz der Melodie Schutz des Urheberrechts Schutzfähigkeit Schutzumfang des Werkes Silberdistel starre Melodieschutz Teile UFITA unfreie Bearbeitung Urheber eines Werkes Urhebergesetzes Urheberrecht gem Urheberrecht geschützt Urheberrecht Komm Urheberrecht Rn Urheberrecht unter besonderer Urheberschutz Urhebervertragsrecht UrhG verblassen Veröffentlichung Vertragsrecht Verwertung Verwertungsrechte Wenzel/Burkhardt Werk geschaffen Werken der Literatur Werkteile Zustimmung des Urhebers Zweck

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