Schweden und die EU - das Dilemma um "isolation och utanförskap"

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GRIN Verlag, 2008 - 68 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Skandinavistik, Note: 1,3, Humboldt-Universitat zu Berlin (Nordeuropa-Institut), Veranstaltung: Europapolitik in Schweden, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Schweden gelten gemeinhin als Europa-Skeptiker. Zwar ist Schweden geographisch gesehen ein Teil Europas und trat 1995 auch der Europaischen Union bei - die innere Einstellung und die politische Haltung seiner Bewohner vermittelt jedoch eher das Bild von unwilligen Mitgliedern. Sie scheinen sich Europa ganz einfach nicht zugehorig fuhlen zu wollen und zeigen dies auch deutlich bei Umfragen, Wahlen und Volksabstimmungen. Dazu mag das Selbstbild der Schweden uber sich und ihr Land beitragen. Ein Selbstbild, das stark mit der Mentalitat der Schweden zusammenhangt und gepragt ist vom sogenannten halva inne-syndromet. Schweden mochte zwar gern ein Teil der Europaischen Union sein und die wirtschaftlichen Vorteile daraus geniessen, aber richtig partizipieren mochte es wiederum nicht. Zumindest nicht bei all den Regeln, Verordnungen und Anspruchen, die die Europaische Union an seine Mitgliedsstaaten stellt. Legt man diese Uberlegungen zugrunde, so ist es wohl kaum verwunderlich, dass die Schweden den Beitritt zur Wirtschafts- und Wahrungsunion im September 2003 abgelehnt haben, denn die schwedische Bevolkerung ist mit den bisherigen Leistungen der Europaischen Union unzufrieden. Sie sprechen der Union vielfach die demokratische Systemlegitimitat ab und halten sie fur eine Veranstaltung von Eliten, die an den Bedurfnissen der durchschnittlichen Wahler weit vorbeigeht. Diese Arbeit soll einen Einblick geben, warum sich die Bewohner Schwedens nur so unwillig und muhsam fur die Idee einer europaischen Gemeinschaft begeistern konnten und konnen. Was bedeutet die Europaische Union fur die Schweden, warum furchten sie eine dortige Partizipation und verhinderten den Beitritt zur Wahrungsgemeinschaft? Um die Hintergrunde zu verstehen, beginne ic
 

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Einleitung
3
Das Verhältnis zu Europa in der schwedischen Geschichte
12
Fazit
24
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Ablehnung åker aktive Angst anzuschlieÿen Arbeit Arbeitsmarkt assung auÿer Badorten Befürworter Beitritt Bewohner bild Brüssel bspw Daun Debatte demokrati Dilemma um isolation eigenen entlichen Meinung Entscheidung EU-Mitgliedschaft Euro-Befürworter Euro-Gegner Eurobarometer Europäische Gemeinschaft Europäische Verfassung Europäischen Haus Europäischen Union europeiska folkpartiet gemeinsame europäische Zusammenarbeit geprägt gern gescheiterte Volksabstimmung Gleichzeitig GRIN Verlag Groÿbritannien groÿen gröÿte Haltung heute hingegen Idee inget Interesse isolation och utanförskap Jahre kleine Land konnten letztendlich lich Linkspartei Malmö Mitgliedsstaaten Miÿtrauen möglich Motiv Nein-Seite Neutralität Neutralitätspolitik nung ökonomische Osmanische Reich Parteien Patricia Patkovszky Schweden Petersson präglas Probleme Prosperität rati zieren Ratspräsidentschaft Reformvertrag Regierung Säfvelin Schlich Schlieÿlich schwedische Europapolitik schwedische Gesellschaft schwedische Mitgliedschaft schwedischen Bevölkerung schwedischen Bürgern Schwedischen Modells schwedischen Politik Schwedischen Wohlfahrtsstaates Selbstbild der Schweden Sicherheitspolitik sidan Skeptizismus somit sowie sozialdemokratische stark Stråth Svenska Institutet Sweden Systemlegitimität Tägil Trotzdem Umweltschutz Universität in Stockholm unserem Utriketsdepartmentet Vertrag viel Vollbeschäftigung Wahl Wahlbeteiligung Währungsunion Warschauer Pakt wirtschaftliche Zweiten Weltkrieg

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