Schwule und Queere Identitäten - Ein Abriss der homosexuellen Identitätsentwicklung

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GRIN Verlag, 2011 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,7, Universitat der Kunste Berlin, Veranstaltung: Konzepte von Identitat, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im angehenden 21. Jahrhundert sind wir mit einer schier unuberschaubaren Anzahl, zum Teil stark divergierender Identitatskonzepte konfrontiert. Im Sinne hybrider Kulturen verschmelzen verschiedene Ethnien miteinander und formieren eine Schnittmenge aus welcher wiederum eine Basis fur die Entfaltung neuer Identitaten entsteht. Der indische Literaturwissenschaftler und Theoretiker Homi K. Bhabha, der sich intensiv mit Hybriden Kulturen befasst hat, ist hier zu aufschlussreichen Erkenntnissen gekommen. Dieser Prozess postuliert zugleich einen sich standig generierenden Paradigmenwechsel bei der Definition von Identitaten. Identitatskonzepte, die in den 50er Jahren taugten, sind heute nicht mehr brauchbar, da sich die Gesellschaft, aber auch deren Heraus- und Anforderungen fundamental geandert haben. Die Mythen, aus welchen Konstituenten sich schlussendlich diese, unsere Identitat zusammensetzt, ranken sich im Dunst wissenschaftlicher Annaherungen; eine vollends befriedigende Antwort, ist bisweilen nicht gefunden worden. In dieser Arbeit soll es darum gehen, schwule und queere Identitaten genauer zu beleuchten. Es wird der Versuch unternommen einen Abriss uber die homosexuelle Identitatsentwicklung zu wagen, und verschiedene Homosexualitatsmodelle aufzuzeigen. Dass die Vorstellungen, von Homosexualitat im 18. und 19. Jahrhundert andere waren als heute, versteht sich von selbst. Dass Wissenschaftler, aus den Bereichen der Medizin, Psychologie, Jurisprudenz, aber auch Soziologie zu teils fragwurdigen Erkenntnissen und Schlussfolgerungen bezuglich des Themenkomplex kamen, soll ebenso aufgezeigt werden, wie wegweisende, brauchbare Erkenntnisse."
 

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60er Jahre Abriss der homosexuellen Akzeptanz angeboren Coming Out Definition Dichotomien eigenen Identität eigenen schwulen Identität Einflüssen Entkriminalisierung der Homosexualität Entpathologisierung und Entkriminalisierung Erkenntnisse Essentialismus finden Friedrich Engels Geburtstag von Karl-Heinrich Gender Studies Generelles zum Thema George Herbert Mead geprägt Geschichte der Homosexualitäten Geschlecht Geschlechterfragen geschlechtsrollenstrukturierte Gesellschaft gleichgeschlechtliche Lebensweisen Herausbildung der eigenen Herausbildung der Identität Herausbildung einer schwulen heteronormativ Heteronormativität Heterosexualität homophob Homosexualitätsmodelle im 18 homosexuelle Identität homosexuelle Identitätsentwicklung Homosexuellenforschung Identität geht Identitäten als mögliche Iibertäre Individuum Jahren des 20 Jahrhundert Jahrtausendwende jeweiligen juristischer Karl Marx Karl-Heinrich Ulrichs Kategorien Konstruktivismus Konträrsexualität Krafft-Ebbing ldentitätsbildung ldentitätsentwicklung ldentitätsfrage ldentitätskonzept von George lesbische letztlich Mead hält fest Molly Houses oftmals Paragraph 175 Pathologen pathologisiert Prozess Queer theorists Queer Theory Queere Identitäten Queertheoretiker Rollenmuster schlussendlich Schwule und Queere schwules Leben sexuelle Abweichungen sexuelle Orientierung sexuellen Kontakt sozialen Subkulturen entstanden Theorie Transsexuelle Ulrichs I hrsg unsere Identität Unterbewusstsein verschiedene Homosexualitätsmodelle versuchte Vlfie Vortragsreihe zum 175 Werbung Wolfram Setz

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