Secondary Buyouts: Eine empirische Untersuchung von Werttreibern

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Springer-Verlag, Nov 22, 2010 - Business & Economics - 342 pages
Geleitwort Die im Sommer 2005 entfachte Kapitalismus- und Heuschreckendebatte stellte den Ausgangspunkt vieler zuletzt erstellten wissenschaftlicher Untersuchungen im Bereich der Beteiligungsfinanzierung dar; so auch die vorliegenden Arbeit. Seit der zweiten Hälfte der 90er Jahre konnte ein stetiges Wachstum der Beteiligun- finanzierungsbranche in Deutschland und Europa verzeichnet werden. Das Geschäftsmodell dieser Private Equity Unternehmen sieht vor, dass nach einer Haltedauer von 3-7 Jahren ein Portfoliounternehmen wieder veräußert wird. Zu Beginn der ersten Dekade des neuen Jahrtausends wurden somit zahlreiche Unternehmen von Finanzinvestoren zum Verkauf gestellt; gleichzeitig verfügten Finanzinvestoren über immer höhere Liquiditätszusagen ihrer Investoren. Dies führte dazu, dass entgegen des ursprünglichen Private Equity Modells die Portfoliounternehmen nicht nur an die Börse gebracht oder an einen strategischen Investor veräußert, sondern auch an einen weiteren Finanzinvestor verkauft wurden. Populärwissenschaftlich werden solche Secondary Buyouts (SBOs) eher kritisch gesehen und gerade in Deutschland häufig mit dem Niedergang von Traditionsunternehmen assoziiert (Grohe, Märklin). Konkret stellen sich in diesem Zusammenhang die Fragen, welchen Mehrwert ein weiterer Finanzinvestor beim Erwerb eines Unternehmens leisten kann, der nicht bereits vom veräußernden PE Unternehmen realisiert wurde und auf welcher Basis der zweite Investor seine Rendite erwirtschaftet? Hier setzt die Analyse des Verfassers an. Als erste wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Transaktionsform Secondary Buyout analysiert er die generellen Charakteristika und Besonderheiten dieser Transaktionsform, um anschließend in einem mehrstufigen empirischen Verfahren (Interviews und Fragebogenerhebung) die Werttreiber detaillierter zu untersuchen.

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Contents

1 Einleitung
1
2 Kontext und begriffliche Grundlagen
13
3 Untersuchungsgegenstand Secondary Buyout
65
4 Theoretische Grundlagen und Literaturüberblick
85
5 Expertenstudie
151
6 Hypothesenbildung
167
7 Untersuchungskonzeption
177
8 Datenerhebung Analyse und Interpretation
223
9 Schlussbetrachtung
271
Anhang
281
Literaturverzeichnis
297
Copyright

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Common terms and phrases

Abbildung Agency-Kosten allerdings aufgrund Bedeutung Befragung beispielsweise BERG & GOTTSCHALG bestehenden Bestimmtheitsmaß Beteiligung Beteiligungsgesellschaften Beteiligungsunternehmen BORTZ & DÖRING Buyout-Transaktionen Capital Cashflows CHIN Corporate Governance Cronbachs Alpha dargestellt DEANGELO Eigene Darstellung Eigenkapital empirischen endogenen entsprechend Ergebnisse EVCA Expertenstudie Financial Arbitrage Financial Engineering finanziellen Finanzierung Finanzierungsinstrumente Finanzinvestor Folgenden Fragebogen Fremdkapital GOTTSCHALG 2005 Grundgesamtheit höher die Effekte Hypothesen Indikatoren insbesondere Interviews Investmentmanager Investments Investor Irrtumswahrscheinlichkeit Jahren JENSEN Kapitel KAPLAN Kategorie Käufer konnte latent exogenen Variablen latenten Konstrukte latenten Variablen Leverage-Effekt Literatur Management Manager Mentoring Mezzanine Mezzanine-Kapital Modell Möglichkeit Multikollinearität oftmals Operationalisierung Operative Verbesserungen Portfoliounternehmen Private Equity Private-Equity-Unternehmen Prozent Rahmen Regel Rendite Ressourcen ressourcenorientierten Ansatzes RINGLE SBOs Secondary Buyouts Secondary-Buyout-Transaktionen signifikant SOBCZAK somit sowie Stichprobe Strategische Verbesserungen Strukturgleichungsmodell Studien Tabelle theoretischen Theorie Transaktionen Transaktionskostentheorie Unternehmen unterschiedlichen Untersuchung Venture-Capital Veränderung Verbesserung der Corporate Verkauf Verschuldungsgrad vorherigen Investor vorliegende Arbeit weitere Wertgenerierung Wertsteigerung Werttreiber Werttreiberkategorie Wesentlichen wirtschaftlichen Erfolg wissenschaftlichen WRIGHT Zudem Zusammenhang zusätzlich

About the author (2010)

Dr. Philipp Manchot promovierte parallel zu seiner Tätigkeit als Berater am Strategic Finance Institute des Stiftungslehrstuhls Unternehmensfinanzierung und Kapitalmärkte von Prof. Ulrich Hommel, Ph.D. an der European Business School, Oestrich-Winkel.

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