Selbst- und Fremdbilder von Arbeitslosigkeit

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Peter Lang, 2010 - Psychology - 304 pages
Tagtäglich müssen Millionen von Menschen mit den Folgen des Verlustes ihrer Arbeit umgehen. Dabei können zum einen die mit einer Arbeit verbundenen psychischen, sozialen und ökonomischen Funktionen verloren gehen. Daneben sind die Betroffenen oftmals gesellschaftlichen Vorurteilen und stereotypen Annahmen ausgesetzt. Zentraler Gegenstand der Untersuchung sind daher zwei Perspektiven sowie deren mögliche Divergenz oder Affinität: Auf der einen Seite stehen die Fremdbilder derjenigen Personen, die nicht von Arbeitslosigkeit betroffen sind, aber bewusst oder unbewusst zu Vermutungen und Überzeugungen gelangen, wie es Arbeitslosen geht oder warum sie arbeitslos geworden sind. Auf der anderen Seite stehen die Selbstbilder der arbeitslosen Menschen. Sie bringen zum Ausdruck, warum Arbeitslose ihre Arbeit verloren haben, wie sie diesen Verlust erleben, welche Erfahrungen sie mit ihrer sozialen Umwelt machen und was sie tun, um wieder eine Arbeitsstelle zu finden. Die Autorin geht der Frage nach, ob und wie die beiden Wahrnehmungsmuster aufeinander bezogen sind und wo möglicherweise Stereotype und Vorurteile vorliegen.
 

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Contents

Verschiedene Arten des Wissens über Arbeitslosigkeit
20
Aufbau der Arbeit
21
Arbeitslosigkeit ein gesellschaftliches Phänomen
27
Das Labour Force Konzept der ILO
29
Unterschiede zw dem ILO und dem BAKonzept
30
Arbeitslosenquote von 19482008
40
Von Arbeitslosigkeit besonders betroffene Personenkreise
42
Arbeitslosenquoten im Jahresdurchschnitt 2008
43
Mittelwerte der Items des Faktors Deprivation und Burnout
184
Mittelwerte der Items des Faktors Scham
185
Mittelwerte der Items des Faktors Resignation
186
Mittelwerte der Items des Faktors Gleichgültigkeif
188
Mittelwerte der Items des Faktors Zuversicht FB 1
189
Mittelwerte der Items des Frageblocks gesundheitliche Beschwerden
190
Mittelwerte der Erlebensfaktoren Dauer der Arbeitslosigkeit Teil 1
194
Mittelwerte der Erlebensfaktoren Häufigkeit der Arbeitslosigkeit
195

Konstruktion der sozialen Welt
45
Heiders Attributionstheorie
48
Interaktion zw Kontrollorientierung und Stabilität
51
Emotionale Reaktionen auf Attributionsprozesse
52
Lastenverteilung zw Gesellschaft und Individuum
54
Komponenten der Emotion
58
Funktionen von Emotionen
59
Dreikomponentenmodell der Einstellung
67
Inhalte Prozesse und Funktionen von sozialen Repräsentationen
77
CaritasKampagne Arbeitslos 2005 Chancen statt Vorurteile
83
Aspekte des Stigmatisierungsprozesses
91
Zusammenhänge von sozialpsychologischen Phänomenen
93
Selbstbilder von Arbeitslosen
95
Phasen der Arbeitslosigkeit
97
Manifeste und latente Faktoren der Arbeit
98
VitaminModell
101
Moderatorvariablen und Effekte des Erlebens der Arbeitslosigkeit
113
Indirekte volkswirtschaftliche Kosten der Arbeitslosigkeit
122
Fremdbilder von Arbeitslosigkeit
125
Arbeitslosigkeit in den Medien Teil 1
131
Arbeitslosigkeit als Legitimationsproblem und basis
132
Politische Äußerungen zum Thema Arbeitslosigkeit
133
Faulheitsdebatten und ihre potentiellen Auslöser
135
Ursachen und Verantwortung für Arbeitslosigkeit
140
Urteil über Arbeitslose
143
Bilder von Arbeitslosen
144
Fern und Nahbild der Arbeitslosen
145
Forschungsstand und defizit
149
Aufbau des Fragebogens zum Erleben der Arbeitslosigkeit
155
Aufbau des Fragebogens zu Fremdbildern von Arbeitslosigkeit
157
Ergebnisse
161
Ebenen der Schuldzuschreibung FB 1
162
Faktoren FB I Teil 2
163
Verteilung der Bundesländer FB 1
165
Verteilung der Wohnortgröße FB I
166
Bildungsabschlüsse FB 1
167
Gründe für den Arbeitsplatzverlust
170
Mittelwerte der Items des Frageblocks Schuldzuschreibung FB 1
171
Schuldzuschreibung Dauer der Arbeitslosigkeit
172
Schuldzuschreibung Alter
173
Formen der Arbeitssuche
174
Suchindex Dauer der Arbeitslosigkeit
175
Mittelwerte der Items des Frageblocks Konzessionsbereitschaft FB I
176
Mittelwerte der Items des Frageblocks Konzessionsbereitschaft Geschlecht
177
Mittelwerte der Items des Frageblocks Werthaltungen FB 1
179
Dauer der Arbeitslosigkeit
180
Mittelwerte der Items des Faktors Depression und Hilflosigkeit
183
Zusammenhänge zw Ursachenattribution und Erleben
196
Mittelwerte der Items des Faktors finanzielle Sorglosigkeit
199
Mittelwerte der Items des Faktors Ausgleich
200
Mittelwerte Items des Faktors familiäre Probleme
201
Mittelwerte der Items des Frageblocks Bewältigungsstrategien FB I
203
Faktoren FB II Teil 1
213
Faktoren FB II Teil 4
214
Verteilung der Bundesländer FB II
215
Verteilung der Wohnortgröße FB II
216
Bildungsabschlüsse FB II
217
Sonntagsfrage
218
Mittelwerte der Items des Frageblocks Schuldzuschreibungen FB II
221
Zusammenhänge zw Schuldzuschreibungen und weiteren Faktoren
222
Mittelwerte der Items des Frageblocks Arbeitslosigkeit und Politik
224
Mittelwerte der Items des Faktors Arbeitslosigkeit ist allgemeines Problem
226
Mittelwerte der Items des Faktors Vorurteile gegenüber Arbeitslosen
227
Mittelwerte der Items des Faktors Ausnutzung des Sozial systems Teil 1
229
Mittelwerte der Items des Faktors gute finanzielle Versorgung durch den Staat
230
Mittelwerte der Items des Faktors Gegenleistung für Arbeitslosengeld
231
Zusammenhänge zw verschiedenen Faktoren
232
Mittelwerte der Items des Faktors negatives Befinden Teil 1
234
Mittelwerte der Items des Faktors Deprivation
235
Mittelwerte der Items des Faktors Erleichterung FB II
236
eigener Vorteil Teil 2
237
Mittelwerte der Items des Faktors Zuversicht FB II
238
Mittelwerte der Eigenschaftszuschreibungen
240
Mittelwerte der Eigenschaftszuschreibungen
242
Mittelwerte der Items des Frageblocks Wen trifft Arbeitslosigkeit schlimmer?
244
Arbeitslosigkeit schlimmer?
245
Mittelwerte der Items des Frageblocks Konzessionsbereitschaft FB II
247
Mittelwerte der Items des Frageblocks Werthaltungen FB II
249
Bewältigungsstrategien FB II
251
Selbst und Fremdbilder von Arbeitslosigkeit
260
Mittelwertunterschiede Schuldzuschreibungen
261
Mittelwertunterschiede Konzessionsbereitschaft Teil 1
262
Rangfolgen Konzessionsbereitschaft im Vergleich
263
Mittelwertunterschiede Konzessionsbereitschaft Teil 2
264
Mittelwertunterschiede Werthaltungen Teil 1
265
Rangfolge von arbeitsbezogenen Werten im Vergleich
266
Mittelwertunterschiede Werthaltungen Teil 2
267
Mittelwertunterschiede Erleben Teil 1
269
Mittelwertunterschiede Erleben Teil 3
270
Mittelwertunterschiede Bewältigungsstrategien Teil 1
271
Mittelwertunterschiede Bewältigungsstrategien Teil 2
272
Resümee
279
Copyright

Common terms and phrases

Agentur für Arbeit Ansicht arbeitsbezogenen arbeitslose Personen Arbeitslosengeld Arbeitslosenquote Arbeitslosigkeit und Arbeitslosen Arbeitslosigkeitserfahrung Arbeitsplatz Attributionen Attributionstheorien Aussage Auswertung befragten Personen beitslosigkeit Belastungen Betroffenen Bewältigungsstrategien Bildungsabschluss bspw Bundesagentur für Arbeit Clusteranalyse dargestellt Dauer der Arbeitslosigkeit Deprivation Deutschland eher Einstellungen emotionale Emotionen Ergebnisse Erleben der Arbeitslosigkeit erlernten Hilflosigkeit ersten externale Faktorenanalyse finanzielle Fokusgruppen folgenden Frageblocks Fragebogen Frauen Fremdbilder Fremdbildern von Arbeitslosigkeit Fremdgruppe gegenüber Arbeitslosen Gesellschaft gibt Grafik Gründe Hartz Hartz IV häufig Hilflosigkeit höher insgesamt internale Items des Faktors Jahoda Jahren Kapitel Kirchler kognitive könnte Konzessionsbereitschaft Kurzzeitarbeitslose Langzeitarbeitslose losigkeit Männer Medien meisten Arbeitslosen Menschen Mittelwerte der Items Moderatorvariablen Moscovici negative neue Arbeit Nicht-Arbeitslosen Ostdeutsche Personengruppen Politik positive Scham Schuld Schuldzuschreibungen sigkeit signifikante Unterschiede Situation sowie sozialen Gruppen sozialen Repräsentationen Sozialsystem stärker statistisch Statistisches Bundesamt Stelle Stereotype Stichprobe Stigmatisierung Studien Teil tendenziell Theorie trifft voll unserer Untersuchung Variablen Verhalten verschiedenen Vorstellungen Vorurteile weniger Werte Werthaltungen wichtig Wohnortgröße zudem Zusammenhang Zuversicht

About the author (2010)

Die Autorin: Mareike Baumann wurde 1981 in Dachau geboren. Im Jahr 2000 nahm sie das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg auf, das sie 2005 als Diplom-Kauffrau abschloss. Von 2006 bis 2009 promovierte sie an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg.

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