Seniorengerechte Gestaltung von Printanzeigen - Eine empirische Untersuchung

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GRIN Verlag, Oct 21, 2005 - Business & Economics - 107 pages
Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,6, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg, Veranstaltung: Konsumentenverhalten, 78 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Die kleine Schrift ist ja total unleserlich“. Angestrengt starrt eine Leserin auf eine Anzeige. Trotz Brille kann die 60-jährige Frau nicht entziffern, welche Informationen die Anzeige über die neue Anti-Falten-Creme liefert. Sie blättert verärgert weiter. Das dargestellte Szenario ist mit Sicherheit der Alptraum jedes Marketingverantwort-lichen und Kreativen: Trotz hohem Werbebudgets und einer aufwendig gestalteter Anzeige erreicht diese nicht die gewünschten Ziele, sondern vielmehr eine verärgerte Leserin, der ihre eigenen Schwächen vor Augen geführt wird. Vor dem Hintergrund der vorliegenden gesättigten Märkte und der gesamtgesellschaftlichen Informationsüberlastung, wird es für Unternehmen immer wichtiger sich Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz zu sichern. Marketingverantwortliche und Kreative stehen vor der Aufgabe, Werbemittel so zugestalten, dass sie trotz der Informationsflut die Aufmerksamkeit der Rezipienten erlangen und die Botschaften verarbeitet werden. Verschiedene formale Gestaltungselemente und inhaltliche Gestaltungstechniken stehen den Kreativen zur Verfügung. Hierbei müssen die unterschiedlichen Wahrnehmungssysteme der anvisierten Zielgruppe, sowie deren Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt werden, um die gewünschten Werbeziele zu erreichen. Bereits in den 60-ziger Jahren zeichnete sich der Trend ab, dass die Bevölkerung aufgrund der zunehmenden Lebenserwartung immer älter wird. Auf dieses Potenzial wird schon seit langem aufmerksam gemacht, doch bislang fand dieses bei den Werbetreibenden wenig Beachtung. In der letzten Zeit zeigte sich jedoch, dass das Thema langsam ins Bewusstsein rückt. In der Presse mehren sich die Artikel, die auf entsprechende Marketingaktivitäten eingehen, und immer mehr Seminarangebote beschäftigen sich mit dieser Zielgruppe. Frank Schirrmacher, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, schrieb „Das Methusalem-Komplott“, in dem er unter anderem, Medien und Werbung auffordert, Abschied vom Jugendwahn zu nehmen. Sehr vorsichtig öffnet sich nun dieses gesellschaftliche Korsett und so bemühen sich seit einiger Zeit vereinzelte Unternehmen darum, ihr marketingpolitisches Instrumentarium zumindest partiell auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe auszurichten.
 

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