Shussan Shaka-Darstellungen in der Malerei Ostasiens: Untersuchungen zu einem Bildthema der buddhistischen Figurenmalerei

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Shussan Shaka ist die japanische, in der Kunstgeschichte Ostasiens allgemein gebräuchliche Bezeichnung für ein zentrales Thema der ch'an- oder zen-buddhistischen Malerei Chinas und Japans, das den historischen Buddha S?kyamuni im Augenblick seiner Rückkehr aus den Bergen nach sechsjähriger asketischer Abgeschiedenheit darstellt. Die vorliegende Studie befasst sich in erster Linie mit der kunsthistorischen Entwicklung des Bildthemas, mit seinen typologischen und stilgeschichtlichen Aspekten, und bietet zu diesem Zweck umfangreiches Bildmaterial an. Ikonographische Probleme, insbesondere die gegensätzlichen Interpretationen des Themas, werden dabei vorwiegend aus der Sicht jener Buddhisten und Literaten erörtert, die für Shussan Shaka-Darstellungen interpretierende Aufschriften und Gedichte verfassten. Eine ausführliche Bibliographie, die Transkription der vielfach nur schwer zu entziffernden Bildaufschriften, ein vollständiger Schriftzeichen-Index sowie eine synchronoptische Übersicht der behandelten Werke ergänzen die Arbeit mit ihren 149 Abbildungen.

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Contents

Thema und Terminologie
12
Gegensätzliche Interpretationen des Shussan ShakaThemas in den Bildaufschriften
26
Funktion der Shussan ShakaBilder in der ZenPraxis
46
Copyright

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Common terms and phrases

About the author (1983)

Der Autor: Helmut Brinker, geb. 1939 in Lübbecke (BRD), studierte Kunstgeschichte Ostasiens, abendländische Kunstgeschichte, Sinologie und Japanologie. Forschungsreisen führten ihn u.a. mehrfach in die Vereinigten Staaten, die Volksrepublik China, nach Japan und in andere Länder Asiens. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und Harkness Fellow of the Commonwealth Fund of New York. Nach der Promotion in Heidelberg nahm er 1970 seine Tätigkeit in der Schweiz auf, am Museum Rietberg, Zürich, als Konservator der Ostasien-Abteilung und an der Universität Zürich, zunächst als Lehrbeauftragter, dann als Privatdozent, 1978 als Extraordinarius und 1982 als Ordinarius für Kunstgeschichte Ostasiens. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Buch-, Katalog- und Aufsatzform zeichnet er verantwortlich für eine Reihe von Ausstellungen.

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