Sitzungsberichte, Volume 6

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Gesellschaft für Morphologie und Physiologie., 1891
 

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Page 55 - Umbilikal-Arterien besitzen, aus der frühen fötalen Zeit herstammend, in ihrem Verlaufe in der Bauchhöhle und zwar vom Nabel bis unter die Blase eine umfängliche Adventitia von embryonalem Gewebe, welches eine directe Fortsetzung des Nabelschnurgewebes, der Wharton'schen Sülze, ist und mit derselben ebenfalls beim Eintritt der Arterien in die Nabelschnur zusammenhängt.
Page 55 - Bindegewebsstränge in der Nähe des Nabels und im Nabel selbst an die Linea alba und an den unteren Rand des Nabelringes fest an.
Page 52 - Theil sehr lange voluminös und deutlich resistenter bleibt. Abgesehen davon, dass es an und für sich schwer verständlich ist, wie es möglich sein soll, dass das eigentliche Gefässrohr in der Adventitia sich zurückziehe, sprechen aber auch die Beobachtungen über die Ausdehnung der angenommenen Retraction gegen die bisher herrschende Ansicht.
Page 54 - Band des Nabelringes und obliterirter Vena umbilicalis nehmen. Aus Fig. VI wird aber auch weiter das eigentümliche Verhalten erklärt, das man bei Nabelbrüchen häufig beobachten kann, und das früher lange zu der Ansicht Veranlassung gab, dass die meisten Nabelhernien der Erwachsenen nicht durch den Nabel dringen, sondern durch eine diesem benachbarte Lücke in der Linea alba vortreten , so dass sie eigentlich als Banchwandbrüche zu bezeichnen wären. Man findet nämlich bei den meisten...
Page 104 - Ueber Bau und Entwicklung der Placoidschuppen und der Zähne der Selachier. Jen. Zeitschrift für Naturw.
Page 52 - Arterienenden in derHöhe des Blasenhalses finden. Bei der Vene gestaltet sich die Sache ebenso. doch beginnt hier die Retraction etwas später und ist bloss bis auf 3 Ctm. weit vom Nabel ausgedehnt. Die Retraction beträfe jedoch nicht die ganzen Gefässe, sondern bloss die Media und Intima. welche sich in der Adventitia zurückziehen sollen, während die letztere stehen bleibt und zur Bildung der betreffenden Ligamente Veranlassung giebt. Die Ansicht...
Page 54 - Canalis umbilicalis bezeichnen könnte, und der theilweise so wenig fest geschlossen ist, dass man mit einer Sonde leicht von innen her direct unter die Haut gelangt, wird also beim Anpressen der Eingeweide für dieselben den Weg bilden, den sie beim Passiren der Bauch wand am Nabelring einschlagen werden, während dies am unteren Umfange des Nabelringes durch den oben geschilderten Verschluss nicht möglich erscheint. Der in der Nähe des Nabels gelegene Theil der Fascia transversa zeigt eine stärkere...
Page 52 - Nabelgefässe basirt auf der sehr leicht zu constatirenden Thatsache, dass schon sehr bald nach der Geburt der unmittelbar in der Nähe des Nabels gelegene Abschnitt der Nabelgefässe sehr dünn geworden ist, während der gegen die Blase und gegen die Leber hin reichende Theil sehr lange voluminös und deutlich resistenter bleibt. Abgesehen davon, dass es an und für sich schwer verständlich ist, wie es möglich sein soll, dass das eigentliche Gefässrohr in der Adventitia sich zurückziehe, sprechen...
Page 50 - Spnr von Muskelelementen zu zeigen. Auch an der Vene konnte man weder eine Spur von elastischen Fasern in der Media, noch eine elastische IntimaSchicht erkennen. Das Lumen ist allerdings weiter wie bei der Arterie, aber doch auch verzerrt und mit zahlreichen Buchten und Vorwölbungen versehen. b) Gleichfalls verschieden gegenüber dem Verhalten bei den Arterien gestaltet sich der Eintritt der Vene in die Nabelschnur (Fig. IV b). Die fibröse Verschlussplatte theilt sich zwar ebenfalls und klappt...

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