Skandinavisches Archiv für Physiologie, Volume 1

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Walter De Gruyter & Company, 1889 - Physiology
 

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Page 333 - ... empfängt. Dieses Volumen ist aber von der Füllung, welche der linke Ventrikel vor jeder Contraction besass und zugleich von der Zahl des letzteren abhängig, welche in der Zeiteinheit vor sich gehen. Wäre nun in Folge der Transfusion die Spannung des Inhaltes der Hohlvenen ungewöhnlich hoch, so müssten sich auch die Herzhöhlen rascher bis auf das erreichbare Maximum füllen. Diese beschleunigte Füllung würde für das Blutvolumen, welches in die Aorta geworfen...
Page 334 - ... ward zu 39,4°Celsius gefunden. Am dritten Tage wiederholte sich das Erbrechen, es fand eine Entleerung festen Kothes statt und noch immer wurde die Aufnahme von Futter verweigert. Im Verlaufe des vierten Tages nach der Transfusion trat der Tod ein. Durch die Section konnten nirgends seröse Ergüsse nachgewiesen werden , wohl aber war die linke Lunge stark blutig und sehr luftleer; in einem ähnlichen Zustande ^befand sich auch die rechte Lunge, doch überwogen hier noch die lufthaltigen Partien....
Page 334 - Wenn die Lichtungen der kleineren Gefässe über ihr normales Maass ausgedehnt werden, so nimmt die Elasticität ihrer Wandungen ab, in Folge dessen ihre Spannung trotz der grösseren Ausdehnung nicht zunimmt. Die Ursache hierfür liegt aber nicht bloss in der elastischen Reckung der Gefässwand, sondern zum Theile wenigstens in irgend einer Umwandlung ihres Stoffes.
Page 5 - ... ausgezogene Linie darstellt, kommt gar keine Erhebung des Zeichenstiftes mehr zu Stande, obwohl man am Muskel selbst die innere Veränderung deutlich wahrnimmt. Ich theile endlich noch eine Versuchsreihe mit konstanter Zeit und variabeler Belastung mit. Hier war für den betreffenden Muskel vorläufig die Zeit zwischen Reiz und Loslassen ungefähr ermittelt, bei welcher das Maximum des Wurfes eintrat. Die Auslösungsvorrichtungen am Pendel blieben nun in dieser Lage stehen, und es wurde eine...
Page 66 - Reizung eingeleitet und auch sofort nach derselben abgeschlossen wird. Vielmehr werden noch während des (wahrscheinlich ganzen) zeitlichen Ablaufes der durch die Reizung herbeigeführten Thätigkeit des Muskels in diesem Substanzen oxydirt, also neue Spannkräfte frei, deren Summe in jedem Momente Function der jeweiligen Spannung des Muskels ist, mit dieser (innerhalb gewisser Grenzen) steigend und sinkend.
Page 4 - Muskel vor der Thätigkeit mit einem und demselben Gewichte gespannt wird, in Thätigkeit versetzt aber steigende Gewichte hebt...
Page 61 - ... gefunden hat, würde also die Spannung der noch nicht thätigen Muskelelemente in einem gewissen Grade erhöhen. Es kommt aber hinzu, dass, wie Tigerstedt ausdrücklich bemerkt, eine bedeutendere Verzögerung im aufsteigenden Theil der einmal eingeleiteten Zuckung stattfindet; „die Curve löst sich nur sehr langsam von der Abscisse ab und bei alleiniger Betrachtung jener hat es den Anschein, als ob auch die Latenzdauer dabei nicht unbeträchtlich verlängert wäre".
Page 66 - Reizung erfährt, beeinflusst wird, so hängt derselbe doch nicht von diesem Umstände allein ab. Der Umsatz beschränkt sich nicht auf den Augenblick der Reizung, etwa der Art, dass er durch die Reizung eingeleitet und auch sofort nach derselben abgeschlossen wird.
Page 207 - ... scheint sie sich jedoch mit der Zeit wenigstens so weit als l mm unter den Schnitt erstrecken zu können. Diese Veränderung beruht offenbar nicht auf derjenigen Abänderung der Vertheilung der zum Reiz verwendeten electrischen Ströme, welche eine nothwendige Folge der Durchtrennung des Nerven werden muss, sondern sie beruht auf innerhalb des Nerven liegenden Ursachen, welche wahrscheinlich mit den unter denselben Verhältnissen erscheinenden Veränderungen der electromotorischen Eigenschaften...
Page 5 - Zusam men/iehung geleistete Arbeit wächst mit der Belastung bis zu einer gewissen Grenze und nimmt dann bei weiterer Steigerung der Belastung wieder ab. Dieser Satz ist nicht etwa eine blosse Bestätigung des von Ed. Weber in seiner berühmten Abhandlung über Muskelbewegung aufgestellten ähnlich lautenden Satzes. Wir haben es vielmehr hier mit einem neuen Satze zu thun, einerseits weil sich in meinen Versuchen der Muskel unter wesentlich ändern...

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