Skandinavisches Archiv für Physiologie, Volumes 1-2

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Verlag Von Veit & Comp., 1889 - Physiology
 

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Page 337 - Einspritzung dauernd nur unbeträchtlich (von 180 bis 1 90 "u") erhöhte. Er machte diesen Versuch, um zu entscheiden, inwiefern die Spannung der Hohlvenen in Folge der Transfusion ungewöhnlich hoch wäre. Hierbei müssten sich auch die Herzhöhlen rascher bis auf das erreichbare Maximum füllen. Diese beschleunigte Füllung des Herzens würde bei einer grösseren Schlagzahl den Druck in der Aorta erhöhen. Da dies nicht der Fall war, so schliesst Lesser, dass die natürlichen Verhältnisse, welche...
Page 148 - However the feat may be accomplished, if it be true that large birds can maintain and improve their levels without doing work, the prospect for human flight becomes less discouraging. Experimenters upon this subject would do well to limit their efforts for the present to the problem of gliding or sailing through the air. When a man can launch himself from an elevation, and glide long distances before reaching the ground, an important step will have been gained, and until this can be done, it is very...
Page 338 - Wenn die Lichtungen der kleineren Gefässe über ihr normales Maass ausgedehnt werden, so nimmt die Elasticität ihrer Wandungen ab, in Folge dessen ihre Spannung trotz der grösseren Ausdehnung nicht zunimmt. Die Ursache hierfür liegt aber nicht bloss in der elastischen Reckung der Gefässwand, sondern zum Theile wenigstens in irgend einer Umwandlung ihres Stoffes.
Page 47 - Weise hervorgetreten sei, dass zuerst „die Berührung des Pinsels und beinahe gleichzeitig oder etwas später eine Kälteempfindung (ähnlich der, welche bei Reizung eines Kältepunktes auf der Haut entsteht)" gefühlt werde. „Darauf tritt die Geschmackssensation ein, steigt bis zu einer gewissen Höhe, sinkt etwas langsamer und verschwindet nach wenigen Secunden.
Page 439 - Absicht, die früher gemachten Schlüsse hinsichtlich der gegenseitigen Thätigkeit der verschiedenen Herz- und Gefässnervencentren nochmals zu wiederholen. Wir wollen nur, an der Hand der von uns beobachteten Erscheinungen, eine am ausführlichsten von Klug discutirte Frage näher untersuchen. Klug hebt nämlieh hervor, dass die Kohlensäure das Hemmungscentrum sowie das vasomotorische Centrum reizt, das intracardiale Nervencentrum aber lahmt.1 Wenn dieser Satz nur aussagen will, dass bei Erstickung...
Page 213 - Farbe besitzt auch eine schmale, innerhalb des Perichondriums befindliche Zone des Knorpelgewebes, die ja vom Perichondrium einstrahlende Bindegewebefibrillen oft enthält; weiter bemerkt man gewöhnlich im centralen Theile des Schnittes einen oder mehrere gelbgefärbte Flecke, die Querschnitte hohler, gefässähnlicher Bindegewebstränge, die im Knorpelgewebe spärlich vorkommen, ausmachen (siehe Fig. 2). Sonst scheint die Grundsubstanz eine gleichmässig rothviolette Farbe zu besitzen. Bei Untersuchung...
Page 338 - Verlaufe des vierten Tages. Durch die Section konnten nirgends venöse Ergüsse nachgewiesen werden, wohl aber war die linke Lunge stark blutig und sehr luftleer; in einem ähnlichen Zustande befand sich auch die rechte Lunge, doch überwogen hier noch die lufthaltigen Partieen. Unter dem Pericardialüberzug lagen zahlreiche kleine Blutanhäufungen und ebenso auf der inneren Fläche und innerhalb der Muskulatur des linken Ventrikels.
Page 156 - Giessen 1867. Bd. I. Heft 2. einen so hohen Grad erreicht, um Athmung anzuregen, die Abkühlung der Hautoberfläche es ist, welche das Kind zur ersten Inspiration veranlasst." Auch Franz von Preuschen1 will auf Grund von bei Hundeund Kaninchenföten angestellten Versuchen und gestützt auf klinische Data den äusseren Reizen als mitwirkend zur Erweckung der ersten Athembewegungen eine nicht geringe Bedeutung zumessen. Er fasst die Resultate seiner Untersuchungen dahin zusammen, „dass die Verarmung...
Page 5 - Verkürzung gehindert wurde. Wenn die Zeit zwischen Reiz und Loslassen des Muskels weder zu kurz noch zu lang war, nahm die Zuckung einer gewöhnlichen Zuckung gegenüber in sehr bedeutendem Grade zu. Endlich begegnete ihm dieselbe Erscheinung auch, wenn er den Muskel mit immer grösseren Gewichten belastete und eine immer gleiche Zeit nach dem Reiz verstreichen liess, bevor er den Muskel losgab. In dieser Hinsicht hatte er für den betreffenden Muskel vorläufig diejenige Zeit zwischen Reiz und...
Page 66 - Vielmehr werden noch während des (wahrscheinlich ganzen) zeitlichen Ablaufes der durch die Reizung herbeigeführten Thätigkeit des Muskels in diesem Substanzen oxydirt, also neue Spannkräfte frei, deren Summe in jedem Momente Function der jeweiligen Spannung des Muskels ist, mit dieser (innerhalb gewisser Grenzen) steigend und sinkend.

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