Soll Bildungsarbeit im Kindergarten auf den Geschlechtsaspekt ausgerichtet sein?

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GRIN Verlag, 2008 - 80 pages
Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung, Note: 1,0, Technische Universität Dortmund, 58 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitender Problemaufriss Die aktuelle, durch den internationalen Bildungsvergleich der PISA-Studie ausgelöste Bildungsdebatte beschränkt sich nicht ausschließlich auf Schulen und Hochschulen, sondern bezieht den vorschulischen Bereich ausdrücklich mit ein. Mit der IGLU-Studie gelangen empirische Hinweise an die Öffentlichkeit, die die Bildungsrelevanz des Kindergartens belegen. Aber auch schon vor dem Erscheinen der PISA-Studie war die Bedeutung der frühen Bildung Gegenstand der fachlichen Bildungsdiskussion. "Die elementarpädagogische Diskussion hat sich zunehmend darauf gerichtet, das Gewicht der im Kinder- und Jugendhilfegesetz der in § 22 verankerten Trias "Betreuung, Erziehung, Bildung" von der Betreuung und Erziehung mehr auf die Bildung zu verschieben" (GISBERT 2003, S.85). In den letzten drei Jahren legten nun alle sechzehn Bundesländer Bildungsprogramme für den Elementar- und zum Teil für den Primarbereich vor. "In diesen Programmen verknüpft sich die gesetzlich durch das KJHG vorgeschriebene Aufgabe, den eigenständigen Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen auf Landesebene zu konkretisieren" (BOLLIG/KELLE 2006, S. 105), mit dem Ziel, damit einhergehend auch die praktische Bil-dungsarbeit in den Einrichtungen zu optimieren. Betrachtet man die sechzehn Landespläne jedoch hinsichtlich der Geschlechterthematik, findet man diese "- wenn überhaupt - nur allgemein eingeführt und nicht in den einzelnen Bildungsbereichen konkretisiert. Meist bleibt es bei der globalen Aussage, dass Kinder nicht aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden sollen. Jungen und Mädchen erscheinen in den Texten entweder überhaupt nicht oder aber im "Doppelpack" als "Mädchen und Jungen", die gleiche Erfahrungen machen und denen gleiche Entwicklu
 

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Contents

Der Genderbegriff
9
Die aktuelle Praxissituation
16
Lösungsansätze für eine geschlechtsbewusste Bildungsarbeit im Kindergarten
21
Literaturverzeichnis
31
Copyright

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Common terms and phrases

aktive Aktivitäten Alltag Aneignung Angebote Anwesenheit von Männern Bedürfnisse Beide Geschlechter Beschäftigungsangebote besonders bestimmte Betrifft Mädchen Bildung als Selbstbildung Bildungsarbeit im Kindergarten Bildungsbegriff Bildungsbereiche Bildungsprozesse BLANK-MATHIEU 1999 Corinna Kühn darstellen DIEKEN/ROHRMANN 2003 eigenen Einrichtung Entwicklung Erfahrungen Erwachsenen Erzieherin Erziehung fahrungen FAULSTICH-WIELAND folglich Frauen und Männern Freispiel frühen Kindheit Gender Geschlechterrolle Geschlechterthematik Geschlechtsaspekt ausgerichtet Geschlechtsbewusste Pädagogik geschlechtsbezogenen Geschlechtsrollenstereotypen geschlechtstypische Gesellschaft GISBERT Hrsg individuellen Geschlechtsidentität insbesondere Interessen Jungen und Mädchen Jungenspiele KASÜSCHKE 2002 Kategorie Kinder Kindergartenalltag Kindertageseinrichtungen KJHG Koedukation Kompetenzen konstruktivistische Mädchen und Jungen Männern im Kindergarten Modellfunktion Möglichkeiten MUSIOL muss Orientierung Pädagogen und Pädagoginnen pädagogischen Fachkräfte PISA-Studie Praxis PREISSING PROFESSIONALISIERUNG FRÜHKINDLICHER BILDUNG Prozess Puppenecke RABE-KLEBERG 2006 RENDTORFF 2006 ROHRMANN 2005b ROHRMANN 2006a Rollenspiel Scaffolding Selbstbildungsprozesse SGB VIII sinnvoll Soll Bildungsarbeit sollte sozialen sozialen Geschlechtes Sozialisation Sozialpädagogik Spiel Spielbereiche Spielverhalten stellen stereotype Tätigkeiten traditionelle typisch weibliches Umsetzung Geschlechtsbewusster Umwelt Unterschiede unterstützen Verhalten Verhaltensweisen Verlag Vielfalt Vorraussetzung Vorstellungen Wahrnehmung Wissen

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