Sonia Delaunay - Die dekorative Anwendung des Simultankontrastes mit internationalem Erfolg

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GRIN Verlag, Feb 25, 2008 - Architecture - 17 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Baugeschichte, Architekturtheorie und Denkmalpflege), Veranstaltung: Streamline und Art Déco, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Verschiedene künstlerische Auffassungen beeinflussen in den 1920er Jahren das Erscheinungsbild des Art Déco, dessen Zentrum in Paris liegt. Die Alltagswelt wird bewusst und konsequent durch die Interaktion zwischen Kunst, Architektur, Handwerk und Industrie gestaltet. Dabei treten kräftige Farben und geometrische Formen konkret in Erscheinung. Aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs in den 1920er Jahren in Europa erhält der Stil Art Déco das „Image“1 von Luxus, Eleganz und Sinnlichkeit. Die Weltausstellung2, die 1925 erstmals Art Déco-Produkte zeigt, sowie die Bekanntmachung durch das neue Medium des Kinofilms, erschließen dem Stil eine breite Öffentlichkeit. In dieser Zeit entstehen in Paris große Einrichtungshäuser und Bekleidungsgeschäfte, die Art Déco-Möbel und -Bekleidung anbieten. Die russische Malerin Sonia Delaunay3 beginnt 1911 in Paris auf der Grundlage der Farbtheorie des Simultankontrastes, ihren eigenen Lebensraum farbig zu gestalten und Kleidungsstücke zu entwerfen. Ich möchte anhand ihrer künstlerischen Entwicklung nachvollziehen, wie sie aus der Farbtheorie des Simultankontrastes einen neuen Modestil entwickelt, von dem eine Faszination mit weltweitem Erfolg ausgeht. Zunächst müssen die bildnerischen Standpunkte aufgezeigt werden, mit denen Sonia Delaunay konfrontiert wird, um anschließend die Entfaltung ihrer künstlerischen Position nachzuvollziehen, auf deren Basis sie als Designerin agiert. Schließlich werden die Faktoren, die zum internationalen Erfolg ihres Modedesigns beitragen, benannt.
 

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