Soziales Lernen im Sport

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GRIN Verlag, 2007 - 24 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sport - Sportpädagogik, Didaktik, Note: 2,0 (gut), Humboldt-Universität zu Berlin (Humboldt Universität zu Berlin), Veranstaltung: HS Sportdidaktik, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der heutigen Ellenbogengesellschaft treten Dispositionen wie Konkurrenzkampf, Individualität und Eigenverantwortung verstärkt in den Mittelpunkt. Aufgrund des Modelllernens nehmen auch Kinder diese typisch erwachsenen Eigenschaften an. Der Lehrer in der modernen Schule übernimmt heutzutage neben der Vermittlung der fachlichen Kompetenz immer mehr eine erzieherische Rolle ein. Gerade aus dieser Rolle heraus entspringen zunehmend Schwierigkeiten, die es zu bewältigen gilt. Selbstverantwortung und Eigeninitiative sind im Grunde positive Eigenschaften, trotzdem kommt die derzeitige Gesellschaft nicht ohne "Teamwork" und Kooperation aus. Eine Heranführung der Kinder in diesen Bereichen ist ein wichtiges Lernziel in der gegenwärtigen Schule. Insbesondere in der Grundschule steht das soziale Lernen sehr stark im Mittelpunkt. Neben dem allgemeinen Fachunterricht oder vorfachlichen Unterricht nehmen Schulfächer wie Musik, Kunst und Sport eine Sonderstellung ein. Diese Betrachtung bezieht sich im Wesentlichen auf den Sport. Die allgemeine Diskussion um die Fragestellung, wie man Kinder zu sozial kompetenten, d.h. beziehungsstarken, kritischen, emphatischen und toleranten Menschen, im Rahmen der Sportspielerziehung erzieht, ist Thema dieser Hausarbeit. Warum gerade dieses Thema in der heutigen Gesellschaft so wichtig ist versuchen wir hier zu erläutern. Die Arbeit ist in 5 Teile gegliedert. Als erstes soll eine allgemeine Definition des Begriffes 'soziales Lernen' erfolgen. Auf der Basis dieser Definition wird die Frage, wie und warum gerade der Sportunterricht im Besonderen die Sportspiele einen immanenten Anteil übernehmen kann, behandelt. Probleme, die das soziale Lernen in den Sportspielen mit sich bringt, w
 

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Page 4 - ... Elias gegen die in den Geisteswissenschaften anzutreffenden statischen Substanzbegriffe, die die Wandlungen im menschlichen Zusammenleben nicht erkennen lassen. .Man kann sie nicht verstehen, wenn man aus dem Auge verliert, dass sich Begriffe wie 'Individuum' und 'Gesellschaft' nicht auf zwei getrennt existierende Objekte, sondern auf verschiedene, aber untrennbare Aspekte der gleichen Menschen beziehen, und dass beide Aspekte, dass Menschen überhaupt normalerweise in einem strukturierten Wandel...

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