Soziologie und architektonische Räume

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GRIN Verlag, Mar 9, 2003 - Architecture - 19 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 3, Philipps-Universität Marburg (Kunstgeschichtliches Institut), Veranstaltung: Methoden der Architekturinterpretation, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Soziologie und architektonischen Räumen. Als Grundlage dient ein Auszug aus Norbert Elias „Die höfische Gesellschaft“, in welchem der Soziologe Elias auf empirischem Wege anhand des Beispiels des Schlosses von Versailles zu beweisen sucht, dass man anhand von „Wohnstrukturen“ einer Gesellschaft Rückschlüsse auf ihre Charakteristika ziehen könne. Weiterhin wird untersucht, wie andere Autoren aus Fachgebieten der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft mit dieser These umgehen. Zunächst wird ein Text von Frank Druffner behandelt „Gehen und Sehen bei Hofe. Weg- und Blickführung im Barockschloss“, der die Verbindung von Zeremonielltheorie und architektonischer Umsetzung in den Mittelpunkt stellt. Um auf das Zeremoniell näher einzugehen schließt sich der Text von Katja Heitmann „Zeremonielliteratur - Ceremoniel ist eine Ordnung“ an, die ein Forschungsresumé über das Zeremioniell zieht. Weiterführend ist der Text von dem Literaturwissenschaftler Gotthardt Frühsorge „Der Hof, der Raum, die Bewegung - Gedanken zur Neubewertung des europäischen Hofzeremoniells“ der verschiedene Ansätze zur Hofforschung darlegt. In dem sich anschließenden Resumé werden anhand von Stichpunkten Gemeinsamkeiten oder Abweichungen der verschiedenen Autoren zu Elias These zusammengestellt, um aufzuzeigen, wie sich diese Texte zueinander verhalten.
 

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V
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VIII
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