Stadtentwicklung durch Landesgartenschau? Das Beispiel Gronau

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GRIN Verlag, Oct 11, 2006 - Science - 143 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 59 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In jeder Stadt lässt sich im Laufe ihrer Geschichte eine Stadtentwicklung ablesen. Diese Entwicklung hängt stark von veränderten Funktionen der Stadt, schwankenden Einwohnerzahlen, industrielle Entwicklungen oder auch von Naturkatastrophen ab. Derartige Ereignisse fordern eine ständige Anpassung der Stadt an die veränderte Situation. Diese Umstrukturierungen werden meist über mehrere Jahre geplant und können oft aus finanziellen Gründen immer nur bruchstückhaft realisiert werden. Eine Möglichkeit, die Stadtentwicklung zu beschleunigen und zu unterstützen bietet sich den Städten mit der Durchführung eines Großereignisses. Vor allem die finanziellen Zuschüsse ermöglichen eine derart schnelle Entwicklung. Das große Medieninteresse bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich der Welt zu präsentieren. Diese Form der Stadtpolitik wollen sich immer mehr Städte in den letzten Jahren zunutze machen. Sie bewerben sich für Großereignisse wie die Olympischen Spiele, Weltausstellungen, Theater-, Musik- und Filmfestspiele, Bundes- oder Landesgartenschauen. Auch die westfälische Stadt Gronau versprach sich mit der Durchführung der Landesgartenschau Gronau/ Losser 2003 diesen Effekt. Im Verlauf dieser Arbeit soll untersucht werden, inwiefern eine Stadtentwicklung in Gronau durch die Landesgartenschau stattfand. Dabei wurde die Geschichte der Stadt, die innerstädtischen Voraussetzungen, sowie Vor- und Nachteile der Vorgehensweise in die Untersuchung mit einbezogen. In Kapitel 2 soll zunächst der Begriff „Stadtentwicklung“ genauer definiert und in den verschiedenen Erscheinungsformen dargestellt werden. Darüber hinaus wird vor allem die Projektpolitik in den Vordergrund der folgenden Erläuterungen gestellt. Das dritte Kapitel zeigt dem Leser anhand einer Darstellung der Geschichte Gronaus, in der vor allem die stadtprägende Textilindustrie hervorgehoben wird, die städtebaulichen Voraussetzungen für die Durchführung einer Landesgartenschau. Im vierten und fünften Kapitel soll das Ereignis „Landesgartenschau“ dem Leser zum einen an allgemeinen Beispielen und speziell am Beispiel „Gronau/ Losser 2003“ vorgestellt werden. Um zu einer Beantwortung der Eingangsfrage „Stadtentwicklung durch Landesgartenschauen?“ zu gelangen, werden im sechsten Kapitel vier im Vorfeld durchgeführte „Experteninterviews“, sowie eine Bevölkerungsumfrage ausgewertet.
 

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Contents

I
II
2
III
26
IV
42
V
47
VI
54
VII
113
VIII
114
IX
120
X
125

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