Stadtentwicklung in Ostdeutschland - Vom 2. Weltkrieg bis zur Wende

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GRIN Verlag, Apr 29, 2008 - Science - 15 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 2,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Die Aufteilung Deutschlands unter den Besatzungsmächten beeinflusste die folgende Städtebau- und Stadtentwicklungspolitik maßgeblich, Ostdeutschland wurde sowjetische Besatzungszone. Entsprechend den grundlegend dem westlichen Kapitalismus entgegen gesetzten Vorstellungen sollte dieses Gebiet völlig neu gestaltet werden, um dem in ihm herrschenden Sozialismus Ausdruck zu verleihen. Die Charakteristik der deutschen sozialistischen Städte liegt dabei in ihrem kapitalistischen Fundament, auf welchem sie entstanden. Ausnahmen bilden einige wenige Neugründungen wie Eisenhüttenstadt (ehem. Stalin-Stadt), Hoyerswerda oder Schwedt, die als sozialistische „Idealstädte“ geplant und gebaut wurden. Wie diese Entwicklung ihren Lauf nahm soll in dieser Arbeit erläutert werden. Dazu soll zunächst auf die entstehenden Grundsätze des sozialistischen Städtebaus eingegangen werden, welche Aufschluss über die Ziele einer solchen Stadtplanung geben. Im Folgenden wird die Entwicklung der Städte Ostdeutschlands anhand von drei Phasen chronologisch nachvollzogen, wobei die Eckdaten nur Orientierungspunkte darstellen, die auch anders gewählt werden können. Hierbei werden immer wieder konkrete Beispiele, in denen die Städtebaupolitik umbesetzt wurde, zur Veranschaulichung herangezogen werden. Zum Schluss soll noch ein kurzer Blick auf die Entstehung des Plattenbaus und seine Bedeutung für die DDR geworfen werden, da diese Bauweise fast symbolisch für dieses Land geworden ist.
 

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