Stadthallen in der Bundesrepublik Deutschland und Westberlin: eine gesellschaftliche Architekturleistung der Nachkriegszeit

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P. Lang, 1996 - Architecture - 504 pages
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Die Stadthalle spiegelt als Bauaufgabe das kulturelle Selbstverständnis einer Kommune. Ihre Entwicklungsgeschichte war im ausgehenden 19. Jahrhundert gleichermaßen Ausdruck bürgerlicher Emanzipation. Nach dem 2. Weltkrieg jedoch wurde die Stadthalle zu einem architektonischen Symbol des demokratischen Neubeginns. Sie wurde zum Sinnbild der geläuterten, gleichwie jungen bundesrepublikanischen Gesellschaft. Ihre Architektur mit allen stilistischen Verhaftungen war oftmals Programm und Utopie in einem. Gestalterisch findet sich in ihr das gesamte Spektrum der Architektur der 50er Jahre, seine Reize und seine zeittypischen Sonderlichkeiten. In diesem Buch werden Stadthallen vorgestellt, die grundlegend die Diskussion in den führenden Architekturorganen prägten und ihrerseits verschiedene Modelltypen der Nachkriegsära repräsentieren. Das Resultat ist der Querschnitt einer Bauaufgabe, die wie kaum eine zweite für den Aufbruch der Bundesrepublik steht. Die Arbeit baut auf einem Objektkatalog auf, der Stadthallen mit ihren wichtigsten Baudaten vorstellt, die in den einschlägigen Baufachzeitschriften publiziert oder ausgeschrieben worden sind.

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Contents

Genese der Bauaufgabe Stadthalle
5
Festigung von Stadthallentypen nach 1900
39
Begriffsbestimmung Stadthalle
46
Copyright

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Common terms and phrases

About the author (1996)

Der Autor: Jörg Rüter wurde 1963 in Köln geboren. Studium der Kunst- insbesondere Architekturgeschichte in Köln, Bonn und Berlin. In Berlin tätig für die Denkmalpflege der Senatsverwaltung. 1994 in Köln promoviert und in der städtischen Denkmalpflege Leipzig angestellt. Seit 1995 für das Denkmalpflegeamt der Hansestadt Rostock tätig.

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