Standort in Grund und Boden: Städtischer Boden als Handelsgut - eine Selbstverständlichkeit?

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GRIN Verlag, 2008 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Raumwissenschaften, Stadt- und Raumplanung, Note: 1,0, Rheinisch-Westfalische Technische Hochschule Aachen (Lehrstuhl fur Planungstheorie und Stadtentwicklung), Veranstaltung: Seminar Grundlagen der Stadtenwicklung, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Was ist ein guter Standort?' - unter dieser Frage stand das dieser Arbeit vorausgegangene stadtsoziologische Seminar. Ein wesentlicher Faktor, der uber Lagegunst oder -ungunst entscheidet, der zur Differenzierung in 'guter Standort' oder 'schlechter Standort' ubiquitar bei allen Nutzungsuberlegungen beitragt, beziehungsweise, in dem sich die Wertigkeit eines Standorts quantitativ in einem Geldwert niederschlagt, ist der Bodenpreis. Um Entscheidungen und Verhalten von auf dem Immobilienmarkt tatigen Akteuren verstehen, sowie wesentliche aus dem Handel mit Grund und Boden hervorgehende stadtraumliche Muster1 nachvollziehen zu konnen, ist es daher notwendig das Zustandekommen von Bodenwerten zu verstehen. Wie funktioniert der Bodenmarkt? Welche Faktoren und Mechanismen sind auf diesem preisbildend? Dies soll als Basis fur eine weitergehende Betrachtung zunachst in Kapitel 2 untersucht werden. In Kapitel 3 folgt eine Auseinandersetzung mit den raumlichen und sozialen Auswirkungen dieser reduziert nach okonomischen Gesichtspunkten erfolgenden, kulturelle und soziale Aspekte ignorierenden Beurteilung von Boden und Immobilien. Die aus dieser Betrachtung hervorgehenden Implikationen werden in Kapitel 4 kritisch hinsichtlich ihrer Sinnhaftigkeit und Logik und ihrer sozialen Kompatibilitat hinterfragt und eine mogliche Alternative zum derzeitigen Bodenrecht vorgestellt. Auf den gewonnenen Erkenntnissen fundierend soll letztlich im Fazit (Kapitel 5) die Diskussion folgender These moglich sein: Grund und Boden sind nicht vermehrbare, knappe Guter, die nicht den Marktme- chanismen ausgesetzt werden sollten, weil dies fur unverdienten Reichtum, soziale Ungle
 

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Aachen Abbildung 2.1 Abbildung 3.2 AKADEMISCHE TEXTE Akteure Alexander Mitscherlich Alternative Aspekte aufgrund des Differentialprinzips Aufl Auswirkungen Bathelt Bauland Bebauungsplan besonders Boden als Handelsgut Boden Städtischer Boden Bodenhandels Bodenmarkt Bodenpreise Bodenrecht Bodenrechtsordnung Bodenspekulation CARTERS Stadtmodell Differentialprinzips der Lagerente Einzelhandel Faktoren und Mechanismem falsche Bodenpolitik feudale Flächen Frankfurt am Main gehandelt werden sollte Glückler GRIN Verlag Grund und Boden Grundrente Grundrentenbildung Grundstücks guter Standort Handel mit Grund Heeg Heineberg horizontalen Nutzungsvertei Immobilien Immobilienmarkt Investitionen Kapitel konzentrischen Krätke Kritik Lagerente Dicken/Lloyd 1999 Landesplanung Hrsg.)(1970 liberalem Boden lung Bathelt/Gluckler 2002 Marius Köster Markt marktwirtschaftlichen Mieten Mitscherlich 1965 Modells möglich Planungsmehrwert LICHTENBERGER 1991 planungsrechtliche Raumforschung und Raumordnung räumlichen Strukturen Raumordnung 3 Bde Raumsoziologie rezenten Bodenordnung Rodriguez-Lores 1994 Schillo Selbstverständlichkeit siehe Abbildung sowie sozialen Gütern bzw sozialen Kompatibilität spekulativen Stadt städtebauliche Stadtentwicklung Städtische Landnutzungszonen aufgrund Stadtmodell der vertikalen Stadtraum Stadtstruktur Standort in Grund Substituierbarkeit trotz eigener ökonomischer Ungleichheit und Ungerechtigkeit unserer Vermehrbarkeit verschiedenen Nutzungen Wirtschaftsgeographie Zentrum

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