Standortmodelle in der Geographie

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GRIN Verlag, 2009 - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevolkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1, Rheinisch-Westfalische Technische Hochschule Aachen (Geographisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: In den Naturwissenschaften werden zu bestimmten Sachverhalten und Zusammenhangen zunachst Theorien gebildet, die dann in Versuchen durch Isolierung der Ursachen entweder belegt oder wiederlegt werden konnen. Dies ist in der Erforschung von Raumen nicht moglich. Einzelne Ursachen konnen nicht einfach ausgeschaltet werden. Somit mussen stattdessen Modelle entwickelt werden. Die Arbeit an diesen Modellen wird als Alternative zu den Versuchen benutzt - es werden Gedankenexperimente durchgefuhrt. Allgemein ausgedruckt, handelt es sich bei Modellen um eine angewandte, abstrakte Vorstellung des jeweiligen Betrachtungs- oder Forschungsgegenstandes. Die Aufgabe des Modells ist es, "komplexe Zusammenhange darzustellen, deren Entwicklung und Prozessablaufe zu erkennen" [Leser, S. 522], sowie Aussagen uber Regeln und Gesetzmaigkeiten in der Funktionsweise des zu untersuchenden Systems zu machen. Die Vorteile des Modells liegen darin, dass man es als vereinfachtes Abbild der tatsachlichen Gegebenheiten und Umstande verwenden kann. So konnen quantitative sowie qualitative Probleme und Erscheinungen behandelt werden [Akademie fur Raumforschung und Landesplanung, Spalte 1999]. Die Raumforschung beschreibt einerseits die gegebenen Umstande und bedient sich andererseits zudem der "kausalen Analyse, deren Ziel das Auffinden und die Erklarung von bestehenden Abhangigkeiten und Zusammenhangen, sowie die Erforschung von typischen Erscheinungsformen im Raum darstellt" [Akademie fur Raumforschung und Landesplanung, Sp. 2000]. Es lasst sich feststellen, dass Modelle von der Methodik her gleichermaen Arbeitsplan und -instrument sind. Mit Hilfe eines Modells lassen sich Aussagen uber "nicht oder nur teilweise zugangliche Strukturen und Prozessablaufe"
 

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Contents

Modell und Wirklichkeit
4
Modelle und Theorien
7
Abgeleitete Strukturmodelle im Vergleich
10
Copyright

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Common terms and phrases

Abstraktion Adaption Akademie für Raumforschung akademische Texte Analogmodell angebotenen Güter Annahmen des Originalmodells B-Orten Bahrenberg Bedeutung beispielsweise Bevölkerung Christallers Modell Deduktion Dicken/Lloyd Dienstleistung benötigt Dreiecksgitternetz empirisch entstehen Ergänzungsgebiete FU Berlin Geografie Geographie GRIN gleiche Preise GRIN Verlag Güter niedrigerer Ordnung Güter und Dienstleistungen handelt Heineberg Hexagonalmodell Hierarchie höherer Ordnung versorgt Homogene Gewinnverteilung isoliert jeweils relevanten K-Orte kartografisch Kaufkraft Konsument Lebensbedingungen logische Induktion Lösch lückenlose Marktort Merkmale Methode der Aggregation Modelle und Theorien Originalmodells weitgehend entsprechen Ort höherer Ordnung Ort höherer Zentralität Orte niedrigerer Zentralität Orte von Christaller Prognose Prozessabläufe Raumbezogene Modelle Raumforschung und Landesplanung räumliche Struktur räumliche Verteilung Raumordnungsgesetz Raumordnungspolitik Realität Regionalsysteme Reichart Reichweite Schätzl sowie Standortmodelle Standorttheorie System Zentraler Orte Systems Taxonomische Modelle tertiäre Theorie der Zentralen Theorie muss Theoriebildung umso größer Umstände den Annahmen unbekannte Situation Verhältnisse Verkehrsverbindungen Versorgung versuchte Vorgehensweise bezeichnet Walter Christaller Wirklichkeit wirtschaftlicher Regionalsysteme wirtschaftliches Regionalsystem zentraler Ort höherer Zentralität angeboten Zentralität einer Stadt Zentrum

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