Steuerungsm”glichkeiten der kommunalen Energiewende durch Energieleitstellen: Untersuchung anhand der Energieregion-Erzgebirge

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disserta Verlag, 2012 - 156 pages
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In der vorliegenden Studie wurde die Bedeutung von Energieleitstellen auf die kommunale Energiewende untersucht. Als Untersuchungsregion diente die Energieregion-Erzgebirge mit 13 Mitgliedskommunen. Eine Bedeutung der Energieleitstelle auf die Umsetzung energiewenderelevanter Ma nahmen in Kommunen konnte im Rahmen der Untersuchung anhand zuvor definierter Analyse-Schwerpunkte nachgewiesen werden. Es wurde festgestellt, dass dieser Einfluss auf eine Kommune umso niedriger ist, je geringer das Problembewusstsein f r die Notwendigkeit der Energiewende vor Ort ist. Energieleitstellen k nnen im Rahmen ihrer Aufgaben gezielt Einfluss auf das Problembewusstsein der Kommunen nehmen, indem sie den Kommunen individuelle Vorteile eines Engagements im genannten Themenbereich darlegen sowie konkrete Projektvorschl ge unterbreiten. Hierbei wird deutlich, dass gerade gr ere Investitionsprojekte in der Kommune mit gr erem Nachdruck verfolgt werden, wenn dahinter das Engagement eines (externen) finanzstarken Investors steht. Da es sich bei den untersuchten Kommunen vornehmlich um Kommunen der Einwohnergr enklasse 1.000 bis 7.000 Einwohner handelt, ist anzunehmen, dass hier insbesondere die berzeugung des rangh chsten Kommunalvertreters ausschlaggebend f r ein Engagement und f r eine aktive Kooperation mit der Energieleitstelle ist. Dementsprechend k nnen sich die Handlungsfelder einer Energieleitstelle innerhalb der Kommune einschr nken oder erweitern. Anhand einer Vorreiterkommune" in der Energieregion zeigte sich, dass die beratende Funktion der Energieleitstelle nicht nur zu mittelfristig niedrigeren Energieverbr uchen und damit (potenziell) niedrigeren Kosten f hren, sondern zudem die Arbeit von Initiativen, bspw. zum Aufbau von B rgersolarkraftwerken, zielf hrend koordiniert werden kann. Dieses Buch zeigt, dass Energieleitstellen einerseits selbst als K mmerer in der Kommune auftreten, andererseits aber auch Initiativen in der Kommune aktiv unterst tzen und interkommunal
 

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Contents

Einleitung
1
Rahmenbedingungen der kommunalen Energiewende
13
Umsetzungsinstrumente der kommunalen Energiewende
29
Abb
30
Abb Projektphasen der Kommunalen Initialberatung
36
Kommunikative Instrumente zur Öffentlichkeitsarbeit
44
Grundform des stadtinternen Contractings
50
Energieregion interkommunale Kooperation in der Energiewende
53
Identifikation von Bewertungsschwerpunkten
63
Fallbeispiel EnergieregionErzgebirge
69
eeaAuszeichnung sächsischer Kommunen im Rahmen des KEDS
75
Beurteilung der Wichtigkeit einer Energieleitstelle durch die Kommunen
83
Anteile regenerativer Stromquellen an der BruttoStromerzeugung in
89
Zukünftige Bedeutung von Energieleitstellen
99
Literatur und Quellenverzeichnis
107
Copyright

Für Energiewende relevante lokale Akteure
58

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Common terms and phrases

Akteure aktiv allerdings anhand Annaberger Land aufgrund Ausbau erneuerbarer Energien Bärenstein BauGB Bauleitplanung Bedeutung Beratung Beratungsangebote Bereich beteiligt Beteiligung Biomasse bspw Bürger deENet deutlich DIFU drei Kommunen Ener energetischen Energieagentur Energieautarke Energieberatung Energieeffizienz Energieeffizienzmaßnahmen Energieeinsparung Energiemanagement Energiepolitik Energieregion Energieregion-Erzgebirge Energieverbrauchs Energieversorgung entsprechenden Entwicklung Erneuerbare-Energien-Gesetz Europäischen Union European Energy Award finanzielle Finanzierung Förderprogramme Fragebögen Freistaat Sachsen Geothermie gerade Gesetz Hrsg Information informeller insbesondere Instrumente Jahr Jöhstadt kleinere Kommunen Klimaschutz kommunalen bzw kommunalen Energieleitstelle kommunalen Energiewende kommunaler Liegenschaften Kommunales Energiemanagement Kommunales Klimaschutz Kommunen konkreten lokalen Maßnahmen Mildenau Mitgliedskommunen mithilfe mittel gering mittel mittel MIXDORF Möglichkeiten munen nachhaltigen notwendig Nutzung erneuerbarer Energien Öffentlichkeitsarbeit Ökostrom Photovoltaik politischen Potenzial Potenzialanalyse Problembewusstsein Projekte Prozent Rahmen Region Regionalplanung Sächsisches Staatsministerium SAENA Scheibenberg Sehmatal Solarthermie soll sollte sowie städtebauliche Steigerung der Energieeffizienz Tabelle Thematik umgesetzt Umsetzung der Energiewende Umsetzungsinstrumente Umwelt Unternehmen Unterstützung Untersuchungsgebiet Verbrauchsstruktur Verwaltung Vorteile weitere wichtig Windkraft Wirtschaft zeigt zentrale Ziele Zielvereinbarung Zugriff

About the author (2012)

David Zuk, M.Sc., wurde 1984 in Stollberg/Erzgebirge geboren und wuchs im benachbarten Oelsnitz/Erzgebirge auf. Nach Beendigung seines Geographiestudiums (B.Sc.) im Jahr 2007 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sammelte er durch einen mehrmonatigen Aufenthalt in Australien Auslands- und nachfolgend erste Berufserfahrung im Bereich der Regionalplanung und Regionalentwicklung. Anschließend (2009 bis 2012) absolvierte er an der Technischen Universität Dresden den Studiengang ,,Raumentwicklung und Naturressourcenmanagement". Dieses Studium schloss er im Jahr 2012 mit dem akademischen Grad Master of Science erfolgreich ab. Neben seiner während des Studiums und durch praktische Tätigkeiten im In- und Ausland gesammelten umfassenden Erfahrung im Bereich Regionalentwicklung ist insbesondere sein spezielles Interesse für erneuerbare Energien hervorzuheben. Dieses Interesse zeichnete sich bereits im Frühstadium seines Studiums ab und mündete schließlich in der Motivation zur Untersuchung der Thematik des vorliegenden Buches.

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